30 skurrile Fakten, die ich über Island gelernt habe

Skurrile Fakten Island: 30 verrückte Dinge, die ich über Island erfahren habe.

Island ist innerhalb kürzester Zeit zu meinen absoluten Lieblingsländern auf unserem schönen Planeten aufgestiegen. Ich liebe einfach alles an dieser Insel: Die Landschaften, die Menschen und sogar das miese Wetter. Aber am meisten liebe ich die vielen Verrücktheiten und Spleens, die mir im Land aus Eis und Feuer begegnet sind. Deshalb habe ich heute ein paar skurrile Island Fakten für euch, die mir die Einheimischen auf meiner Reise erzählt haben.

Skurrile Fakten Island: Was mir Locals über ihr Land erzählt haben

  1. Die meisten Isländer (über 80 Prozent) glauben an Elfen. Aber nur wenige an Trolle und Felsenmenschen („People in the Rocks“).
  2. Zum Schutz der Elfen werden bis heute Straßen um Regionen herumgeleitet, in denen man Elfen vermutet – dafür sorgt die offizielle Elfenbeauftragte.
  3. In Island gibt es durchschnittlich 45 Erdbeben pro Tag und etwa alle fünf Jahre einen Vulkanausbruch.
  4. Typisch isländische Delikatessen sind zum Beispiel ein gekochter Schafskopf, in Molke eingelegte Hammelhoden oder im Schafsmagen gekochte Innereien. Das mit Abstand abartigste Gericht ist aber der stinkende, fermentierte Grönlandhai. Er schmeckt so ekelhaft nach Ammoniak, dass ihn selbst 99 Prozent der Einheimischen nicht anrühren. Bei Touristen gilt es als Mutprobe, ein Stück davon zu essen.
  5. Bier ist in Island erst seit 1989 legal.
  6. Wer Isländisch beherrscht, kann immer noch die alten Island-Sagen im Original lesen. Die wurden zum Teil vor über 1.000 Jahren aufgeschrieben – die Sprache hat sich seit ihren Anfängen aber so gut wie nicht verändert.
  7. Auch bei eisigen Temperaturen lassen Eltern ihre Babys gerne im Kinderwagen vor der Tür stehen. Vor vielen, vielen Jahren wollte man die Kinder so vor dem Rauch schützen, der durch das Kochen und Heizen im Haus entstanden ist. Irgendwie ist das dann Tradition geworden.
  8. Island hatte die erste offen lesbische Regierungschefin weltweit.
  9. Über 60 Prozent aller Isländer leben im Hauptstadtsgebiet Reykjavik.
  10. In Reykjavik gibt es ein Penismuseum mit 282 Exponaten. Das kürzeste davon gehörte einem Hamster (zwei Millimeter) und das längste einem Pottwal (1,7 Meter).
  11. Richtig eisige Winter bringen die Isländer in Bedrängnis. Denn dann kann es passieren, dass sich die Eisflächen um Grönland extrem ausweiten. Auf der Suche nach Nahrung schwimmen dann die Eisbären das restliche Stück nach Island und gehen dort an Land.
  12. Seit der Wirtschaftskrise gibt es in Island keinen McDonalds mehr. Dafür habe ich noch nirgends auf der Welt so viele Subway-Sandwichläden gesehen.
  13. Coca Cola wird in allen Supermärkten verkauft. Bars und Restaurants schenken aber fast ausschließlich Pepsi aus.
  14. Islandpferde sind eigentlich Ponys. Die Isländer reagieren aber total gekränkt, wenn sie auf diese Tatsache hingewiesen werden („No no, they are horses!!).
  15. Isländer sind die einzigen „Pferde“, die die zwei zusätzlichen Gangarten Tölt und Rennpass beherrschen.
  16. Der Vulkan Hekla ist überfällig und hätte eigentlich schon längst ausbrechen sollen. Viele Isländer halten deshalb seit Jahren ihre Kameras bereit und wollen dieses Naturschauspiel unbedingt miterleben.
  17. Einwanderer müssen ihren in Island geborenen Kindern mindestens einen isländischen Namen geben.
  18. Gletscher machen in Island mehr als elf Prozent der gesamten Landfläche aus.
  19. In Island gibt es keine Moskitos.
  20. Obwohl der isländische Winter so lange dauert, stehen die Einheimischen nicht wirklich auf Wintersport. Der Nationalsport ist Handball und alle sind total verrückt nach Fußball. Damit die Fußballsaison möglichst lange dauert, wird der Boden im Stadion mit Erdwärme beheizt und so von Schnee befreit.
  21. In Island ist das Telefonbuch nach Vornamen sortiert. Grund dafür ist, dass es fast keine klassischen Nachnamen gibt. Stattdessen leitet sich der Nachname vom Vornamen des Vaters und selten auch der Mutter ab.
  22. Das Durchschnittsalter der Isländer liegt bei 35,6 Jahren – in Deutschland sind es 45 Jahre.
  23. Island hat keine Bodentruppen, keine Marine, keine Luftwaffe.
  24. In Island gibt es 77.000 Pferde und 470.000 Schafe – das sind eineinhalb Schafe pro Einwohner.
  25. Auf einen Quadratkilometer Land kommen 3,1 Einwohner – in Deutschland sind es 229 Einwohner.
  26. Island gehört zu den letzten Orten der Welt, die von Menschen besiedelt wurden.
  27. Die armen Isländer arbeiten 43,5 Stunden und haben damit die längste Arbeitswoche in Europa.
  28. Bis 2001 war Boxen in Island verboten, da der Sport als gesundheitsgefährdend eingestuft wurde.
  29. Die rechte Hälfte von Island liegt auf der eurasischen Kontinentalplatte – die linke auf der nordamerikanischen. Die beiden Hälften entfernen sich jedes Jahr ungefähr zwei Zentimeter voneinander.
  30. Island bezieht über 50 Prozent seiner Energie aus geothermalen Energiequellen – zum Beispiel Vulkane oder heiße Quellen.

Island: Iglu in Reykjavik

Wer von euch war schon in Island? Was war das Verrückteste, das ihr dort erlebt habt?

10 Gedanken zu „30 skurrile Fakten, die ich über Island gelernt habe

  1. Anne-Marie

    So einen Vulkanausbruch beobachten, das stelle ich mir unglaublich vor. Kein Wunder, dass die Locals alle in den Startlöchern stehen 🙂
    LG Anne

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  2. Oliver

    Ich hatte bislang (leider) nur die Gelegenheit, Island für einen Tag auf dem Rückweg unserer USA Reise zu besuchen, weil wir mit IcelandAir geflogen sind. Und an einem Tag mit Jetlag bei der ganzen Familie kann man nicht allzuviel sehen.

    Aber der Geysir und der Wasserfall plus die Anreise durch die „Mondlandschaft“ haben uns auch alle begeistert und wir werden garantiert nochmal wiederkommen

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    1. Franzi Artikelautor

      Ein Tag ist ja schonmal besser als nichts 🙂
      Ich hatte auch „nur“ eine Woche Zeit und würde für die nächste Reise definitiv ein paar Tage länger einplanen.
      Liebe Grüße
      Franzi

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