Von Lima über das Heilige Tal nach Machu Picchu

Peru Highlights: Cusco, Lima, Ollantaytambo und der Lares Trek zum Machu Picchu

[Alex schreibt] Liebe geht durch den Magen und Reisen auch, denn der Kultur eines Landes kann man sich perfekt durch eines nähern: Essen. Vor allem, wenn es sich um ein Land wie Peru handelt, das Jahr für Jahr den Preis als weltweit führende kulinarische Destination einheimst. Wegen seines „Superfood“, allen voran Quinoa, Amaranth und Avocado, und der legendären Ceviche, jenem Fischgericht, das inzwischen auch in den Restaurants Europas Einzug gehalten hat. Und dank der unglaublichen Vielfalt seiner Küche, die Einflüsse aus Spanien, Afrika, China und Japan vereint und sich immer wieder neu erfindet. 

Lima kulinarisch: Ceviche und Pisco Sour in der „Hufeisenbucht“

Was liegt also näher, als eine Reise durch Peru mit einem Kochkurs zu beginnen? Und zwar in Lima, dem Food-Hot-Spot Nummer Eins in Südamerika. Schon auf dem Weg zum Mercado 1 in Surquillo macht uns Ruben den Mund wässerig. Er ist der Gründer von Best Bite Peru und wird uns heute in die Kunst der peruanischen Küche einweihen. Bevor wir die Kochschürze umbinden, drehen wir eine Runde über einen der größten Märkte Limas. Ruben kommt regelmäßig her, nicht nur zum Einkaufen, sondern auch nach einer durchfeierten Nacht.

 

Dann trifft man sich bei Mariella oder Don Cevichero auf eine Chilcano-Suppe. Das beste Katermittel, so Ruben. Obwohl wir nur einen Jetlag, aber keinen Kater haben, probieren wir die klare Suppe, die aus Fischkopf-Sud besteht und mit Limette, Chilis und Maiskörnern gegessen wird. Scharf, aber unglaublich lecker. Nachspülen würde man jetzt eigentlich mit viel Inca Kola, doch die gelbe Farbe und der pappsüße Geschmack der peruanischen Kultbrause mag niemanden von uns so recht überzeugen.

Peru: Mercado I in Lima

Gelassenheit der Peruaner: Unterwegs auf dem Mercado I in Lima

Peru: Mercado I in Lima

In Gedanken versunken: Eine Verkäuferin auf dem Mercado I in Lima, Peru

Peru: Mercado I in Lima

Peru ist bunt – mit einer riesigen Portion südamerikanischem Flair 

Ceviche und Cerveza mit Blick auf den Pazifik 

Wir verlassen die Stadt. Fahren hinunter ans Meer, in die „Hufeisenbucht“, La Herradura. Im Sirena, einem der kleinen Lokale am Strand, warten schon scharfe Messer und scharfe Chilis auf uns. Zunächst die Vorspeise. Causa, Törtchen aus kaltem Kartoffelpüree, die wir mit einer Paste aus Shrimps und Mayonnaise und mit Avocado und Ei füllen. Dazu ein kühles Cerveza und ein atemberaubender Blick auf den Pazifik. Fertig für den nächsten Gang, Ceviche. Wir erfahren das Geheimnis dieses legendären Fischgerichts.

 

Der gewürfelte Fisch wird fünf bis zehn Minuten in Limettensaft mariniert und erhält dadurch eine Konsistenz wie nach dem Garen. Auf den Teller kommt er mit jeder Menge Chilis, Koriander und Mais. Der Rest der Marinade? Wird in ein kleines Glas gekippt und zum Essen getrunken. Son of a bitch, in Peru ist alles scharf. Wir widmen uns lieber unserem selbstgemixten Pisco Sour, dem peruanischen Nationalgetränk aus Traubenschnaps, Zuckersirup, Limetten und Eiweiß. Frisch und sommerlich schmeckt er, und den Eiweißschaum haben wir auf Anhieb perfekt hinbekommen.

Peru: Kochkurs in Lima: Horseshoe Bay „Hufeisenbucht“, La Herradura

Kochkurs in Lima: Die Horseshoe Bay („Hufeisenbucht“) La Herradura

Peru: Kochkurs in Lima: Horseshoe Bay „Hufeisenbucht“, La Herradura

Ceviche gehört zu einer Reise nach Peru einfach dazu

Peru: Kochkurs in Lima: Horseshoe Bay „Hufeisenbucht“, La Herradura - Pisco Sour

Der traditionelle Pisco Sour darf natürlich auch nicht fehlen

Lima: Koloniale Altstadt und Künstlerviertel Barranco

Obwohl der Pisco Sour sein übriges tut und sich inzwischen auch die sieben Stunden Zeitverschiebung zu Europa bemerkbar macht, nehmen wir nach dem Kochkurs in La Herradura ein Taxi in die Altstadt. Mit einem Cappuccino in der Hand lassen wir uns auf dem Plaza de Armas, dem Hauptplatz des alten Lima, die Sonne auf die Nase scheinen. Der Dunst, der so oft wie eine Glocke über der Stadt hängt, ist endlich einem blauen Himmel gewichen.

 

Unsere Blicke gleiten von dem imposanten Präsidentenpalast über die eindrucksvolle Kathedrale und bleiben schließlich an den Bergen hängen, die sich hinter den bunt gestrichenen Kolonialbauten auftürmen. Noch ein kleiner Spaziergang durch die Gassen hinüber zum Monasterio de San Francisco und dann geht es zurück nach Miraflores, wo die meisten Hotels und Shopping-Möglichkeiten zu finden sind. Wer erneut Appetit auf Ceviche hat, dem sei für Abends das La Rosa Nautica empfohlen. Nicht nur die Fischgerichte sind grandios, auch der Ausblick auf das nächtlich beleuchtete Lima und den tosenden Pazifik.

Peru: Plaza Mayor in Lima

Plaza Mayor in Lima: Die schöne Altstadt ist im Kolonialstil gehalten

Peru: Plaza Mayor in Lima

Auf dem Plaza Mayor in Lima blüht es überall

Barranco: Bohemian Vibes in Peru 

Ein Tipp für alle mit ein bisschen mehr Zeit in Lima: ein Bummel durch Barranco, das Nachbarviertel von Miraflores. Früher ein Fischerdorf, später ein Vorort Limas mit hochherrschaftlichen Villen, in die man sich während der schwülen Sommermonate zurückzog, ist Barranco heute das „Bohemian“-Viertel der peruanischen Hauptstadt. Wir schlendern vorbei an Galerien und Ateliers mit Kunsthandwerk und jeder Menge hübscher Cafés.

 

Entlang der hölzernen Seufzerbrücke sind die Restaurants recht touristisch, doch Ruben, der uns heute nochmal begleitet, kennt die Lokale, in denen auch die Einheimischen verkehren. Wer einmal etwas anderes als Ceviche essen möchte, findet in der La Bodega Verde in der Sucre 335 hervorragende Salate mit Quinoa und Avocado und köstliche, hausgemachte Limonaden. Den besten Cappuccino gibt es bei Tostadura Bisetti an der Avenida Pedro de Osma.

Peru: Plaza Beach in Lima - Steilküste

So schön – die Steilküsten am Plaza Beach in Lima, Peru

Peru: Plaza Beach in Lima - Steilküste

Snacks am Plaza Beach in Lima

Peru: Plaza Beach in Lima - Steilküste

Einfach mal kurz anhalten und die Aussicht auf die Stadt Lima genießen

Hoch hinaus nach Cusco, der „Nabel der Welt“

Wer nach Peru kommt, will in der Regel hoch hinaus, und zwar in die Anden. Ich atme ganz vorsichtig ein, als ich in Cusco aus dem Flughafengebäude trete. Die Luft ist dünn hier oben auf 3.400 Metern, die Beine wackeln wie Gummi, das Herz schlägt bis zum Hals. Cusco, der Nabel der Welt. Der Name der Andenstadt kommt nicht von ungefähr, denn Cusco war einst Geburtsort und Mittelpunkt des sagenumwobenen Reichs der Inka.

 

Noch heute ist das Erbe der Inka allgegenwärtig in der 350.000-Einwohner-Stadt, die in einem Talkessel liegt und sich bequem zu Fuß erkunden lässt. Die Ruinen der Inka-Paläste und -Tempel dienten den spanischen Eroberern als Fundamente für die Herrenhäuser sowie die zahlreichen Kirchen, Klöster und die barocke Kathedrale, die sich rund um den Hauptplatz befinden, der wie in Lima Plaza de Armas heißt.

Peru: Cusco - Kirche und Altstadt

In der Altstadt von Cusco gibt es viele schöne Kirchen

Peru: Cusco - Kirche und Altstadt

Über den Dächern von Cusco – die Stadt liegt malerisch eingebettet in der Berglandschaft

Peru: Cusco - Kirche und Altstadt

Cusco von oben: So schön ist die Stadt in den Anden

Cusco: Entschleunigung vor malerischen Bergkulissen 

In Cusco kann man herrlich die Zeit vertrödeln. Vorbei an weiß getünchten Häusern mit Türen in allen möglichen Blautönen und kunstvollen Beschlägen laufe ich vom Plaza de Armas über kopfsteingepflasterte Gassen hinauf nach San Blas, dem wohl bekanntesten und schönsten Fleckchen in Cusco. Auf den vielen Plätzen lässt es sich gut pausieren. Der Blick auf die umliegende Bergkulisse, vor der sich die Kirchtürme und die roten Ziegeldächer wie gemalt abheben, ist unbezahlbar.

 

San Blas lädt überdies zum Shoppen ein, es gibt einige tolle Geschäfte mit Kunsthandwerk und Boutiquen mit hochwertiger Kleidung aus Alpakawolle, die man auch zu Hause in Deutschland tragen kann. Apropos Alpaka: In Peru kommt Alpaka auch auf den Teller, beispielsweise im Nuna Raymi in San Blas. Feinen Käsekuchen und Cappuccino habe ich mir ein paar Hundert Meter weiter den Berg hinauf im Laggart Café schmecken lassen.

 

Eine eher traditionelle Welt findet man auf dem Hügel auf der anderen Seite des Plaza de Armas. Auf dem Platz vor dem Mercado Central und in den Markthallen trifft man auf Frauen der indigenen Völker Perus, in bunte, lange Röcke gekleidet mit hohen Hüten auf dem Kopf und langen Zöpfen, die Papayas, Spieße mit gegrillte Meerschweinchen und Kartoffelgerichte verkaufen. In Peru gibt es übrigens 4.000 verschiedene Sorten Kartoffeln. In den Markthallen unbedingt einen Smoothie trinken und das Zimtbrot probieren.

Peru: Graffiti Streetart in Cusco

Straßenkunst in Cusco – manchmal wird es richtig bunt

Peru: Altstadt von Cusco

Die schöne Altstadt von Cusco im Herzen von Peru

Peru: Alte Frau auf dem Markt von Cusco

Die traditionelle Bekleidung der Peruaner ist ein echtes Highlight auf jeder Peru Reise

Durch das Heilige Tal nach Ollantaytambo

Cusco ist das Einstiegstor in das Valle Sagrado, das Heilige Tal der Inka, das sich über die Städte Pisac, Urubamba und Ollantaytambo bis Aguas Calientes am Fuße von Machu Picchu erstreckt. Von der großen weißen Christus-Figur erhaschen wir einen letzten Blick auf das malerische Cusco. Vorbei an den Ruinen von Sacsayhuaman geht es nach Ccaccoccollo. Hier empfängt uns Lucilla, die wie fast alle Frauen im Dorf in der Women’s Weaving Coop arbeitet, einem von fünf Social-Entrepreneurship-Projekten des Reiseveranstalters GAdventures und seiner Stiftung Planeterra in der Region rund um Cusco.

 

Lucilla führt uns den kleinen Hügel hinauf. Auf dem kleinen Gelände mit den Alpakagehegen wird Wolle gesponnen, gefärbt, verwebt und verstrickt. Wir lernen, wie man aus Blattläusen natürliche Farben herstellt, wie die Wolle gereinigt wird und schauen den Frauen an den Webstühlen zu. Wer Angst vor kalten Füßen in den peruanischen Winternächten hat, kann sich hier direkt mit dicken Socken eindecken. Natürlich mit kleinen Alpakas drauf.

 

Unser Bus rumpelt weiter, bergauf, bergab. Aus dem Radio ertönen einlullende, peruanische Rhythmen. Von weitem schon sind die großen terrassenförmigen Felder unterhalb der Inka-Ruine von Pisac zu erkennen. Wir steigen aus. Die Luft scheint noch dünner als in Cusco zu sein. Die Treppe hinauf zum Sonnenobservatorium, dem beeindruckendsten Bauwerk der Anlage, wird gefühlt immer steiler. Doch der Ausblick von oben lohnt sich: schwindelerregende Schluchten, durch die sich ein grüner Flaum zieht, dahinter Berge, Berge und nochmal Berge. Willkommen im peruanischen Hochland.

Peru: G Adventures Lares Trek - Womens Weaving Coop in Ccaccaccollo

Lucilla von der Women’s Weaving Coop in Ccaccaccollo

Peru: G Adventures Lares Trek - Womens Weaving Coop in Ccaccaccollo

Alpakawolle hält auch bei eisigen Temperaturen richtig schön warm

Peru: G Adventures Lares Trek - Womens Weaving Coop in Ccaccaccollo

Arbeitende Frauen in der Womens Weaving Coop in Ccaccaccollo

Peru: G Adventures Lares Trek - Womens Weaving Coop in Ccaccaccollo

So süß: Auch die Kleinsten werden hier schön warm eingepackt

Die Luft wird dünner im Hochland von Peru

In Pisac gibt es einen Markt und auch eine Handvoll Restaurants. Doch wir fahren weiter bis Huchuy Quosquo zum Parwa Community Restaurant, das ebenfalls von Planeterra initiiert wurde und dessen Umsätze in Sozialprojekte in der Gemeinde fließen. Mit Blick auf den Garten, in dem Gemüse und Kräuter angebaut werden, erfrischen wir uns mit einer Chicha Morada, einem Getränk aus lila Mais, das angeblich schon die Inka getrunken haben. Aufgetischt werden Causa, das kennen wir schon, Papitas a la Mantequilla, das sind Kartoffeln, und köstliches Quinoa-Gemüse.

 

Rechtzeitig vor Sonnenuntergang erreichen wir Ollantaytambo. Das gemütliche Örtchen mit den lehmfarbenen Häusern liegt schon im Schatten der mächtigen Berge, die es zu beiden Seiten umschließen. Wir machen uns sofort auf den Weg an den Ortsrand, wo eine der bedeutendsten Bauten des Inka-Reiches liegt. Über steile Stufen geht es hoch auf die Zeremonienplattform und weiter bis zu den Überresten des Sonnentempels. Noch die letzten Sonnenstrahlen erhaschen, den weiten Blick über das Dorf genießen und die besondere Atmosphäre dieses mystischen Orts aufsaugen, der höchstwahrscheinlich um 1460 von dem Inka Pachacutec errichtet wurde.

 

Tipp: Über die Terrassen und einen schmalen Pfad gelangt man zu den ehemaligen Vorratsspeichern, die wie Nester auf dem gegenüberliegenden Hügel kleben. Ein perfekter Ort, um diese magische Stätte fast für sich alleine zu genießen und sich vorzustellen, wie die Inka vor 500 Jahren hier lebten.

Peru: Ruinen von Pisac

Was für ein Ausblick: Die malerischen Ruinen von Pisac

 

Peru: Ruinen von Pisac

Bei dem Anblick sind die Anstrengungen der Reise schnell vergessen

Peru: Ollantayambo

Die kleine Stadt Ollantayambo liegt vor einer beeindruckenden Bergkulisse

Peru: Ruinen von Ollantaytambo

Auch die Ruinen von Ollantaytambo sind absolut sehenswert

Inka-Ruinen im Nebelwald: Mit dem Panoramazug nach Machu Picchu

Wer nach Ollantaytambo kommt, hat ein klares Ziel: Machu Picchu, die geheimnisvolle Stadt über den Wolken, die um 1450 vermutlich als religiöses Zentrum erbaute Tempel- und Palaststadt, deren Geschichte den Historikern noch heute Rätsel aufgibt. Entdeckt wurde Machu Picchu übrigens nicht von den Spaniern, sondern von einem Archäologen aus den USA, Hiram Bingham, und dies recht spät, nämlich erst 1911.

 

Wir steigen in den Zug nach Aguas Calientes, einen kleinen Ort am Fuße von Machu Picchu, in dem wir übernachten werden. Die großen Fenster des Panoramazugs geben den Blick auf die riesigen, schneebedeckten Gipfel der Andenkette frei. Was für ein Anblick. Nicht ganz so hoch, sondern „nur“ auf 2.450 Metern, liegt Machu Picchu, was übersetzt „alter Berg“ heißt und wie kein anderer Ort der Welt von Mythen umrankt ist.

Peru: Mit dem Zug nach Machu Picchu

Zug nach Aguas Calientes, ein kleiner Ort am Fuße von Machu Picchu

Peru: Mit dem Zug nach Machu Picchu

Aus den Fenstern des Panoramazugs lässt sich ganz wunderbar die Andenkette bestaunen

Weltwunder in Peru: Endlich in Machu Picchu 

Wer nicht die acht steilen Kilometer von Aguas Calientes hinauflaufen will, nimmt den Pendelbus, der sich ab 6.00 Uhr im 20-Minuten-Takt die schmalen Serpentinen hinauf schlängelt. Machu Picchu, so heißt es, ist die meiste Zeit des Jahres von Nebel umhüllt. Nicht so heute. Kein Wölkchen zeigt sich an dem strahlenblauen Himmel, dessen Farbe mit dem Grün der Nebelwälder wetteifert, mit denen die umliegenden Berge bewachsen sind.

 

Ich muss schlucken. Und mich kneifen. Machu Picchu. Eines der sieben neuen Weltwunder. Bin ich wirklich hier? Ich kann es noch immer nicht glauben, als wir einige der über 200 Paläste, Wohnhäuser und Tempel bestaunen, die mit steilen Treppen untereinander verbunden sind. Auch wenn ich an diesem Tag nicht ganz fit bin – ich muss einfach hinauf in Richtung Sonnentempel. Ich muss dieses eine Foto schießen, von diesem einen Aussichtspunkt, das einen erst die Ausmaße dieses steinernen Wunders erfassen lässt.

 

Wie ein Strom aus bunten Legofiguren sehen die Besucher aus, die unten durch die Anlage wandern. Alleine ist man nicht in Machu Picchu, trotz der neuen Regulierungen, wonach die Besucher in zwei Schichten eingeteilt werden (6-12 Uhr und 12.00-17.30 Uhr), um dem Ansturm Herr zu werden. Doch wie überall findet man auch in Machu Picchu ruhige Fleckchen, an denen man die Atmosphäre ungestört auf sich wirken lassen kann. Und um sich vielleicht nochmal in den Arm zu kneifen, hey, ich bin in Machu Picchu!

Peru: Machu Picchu Ruinen

Endlich angekommen: Die Machu Picchu Ruinen sind einfach atemberaubend

Peru: Machu Picchu Ruinen

In der Inkastadt gibt es so viel zu sehen und zu entdecken

Peru: Machu Picchu Ruinen

Machu Picchu ist eines der sieben neuen Weltwunder

Peru: Machu Picchu Ruinen - Lamas

Und natürlich haben es sich auch hier überall Lamas gemütlich gemacht

Über den Wolken: Wandern durch die Anden auf dem Lares Trek

Mit dem neben dem Himalaya wohl eindrucksvollsten Gebirge der Welt ist Peru ein „Wander-Wonderland“. Die populärste Trekkingtour und damit auch die am meisten frequentierte ist der Inka Trail, eine 4-tägige Tour auf alten Andenpfaden, die in der Nähe von Ollantaytambo startet und über steile Treppen vorbei an alten Ruinen direkt zum legendären Machu Picchu führt.

 

Da auf dem 42 Kilometer langen Inka Trail nur eine begrenzte Zahl an Wanderern zugelassen wird, ist er häufig bereits Monate im Vorfeld ausgebucht. Alternativen sind der Salkantay Trek und der Lares Trek. Wir waren drei Tage auf dem Lares Trek unterwegs. Einen ausführlichen Bericht, insbesondere dazu, ob und wie man sich auf Wandern auf fast 5.000 Metern Höhe vorbereiten kann und wie ich die Tour im Hinblick auf die körperlichen Herausforderungen erlebt habe, gibt es in Kürze an dieser Stelle.

 

[Franzi schreibt] Dieser Artikel stammt aus der Feder der wunderbaren Alex von Traveling the World – Stories of a Travelista. Sie geht regelmäßig für Coconut Sports auf Reisen und teilt ihre Erfahrungen hier mit uns. Ihr könnt Alex übrigens auch auf Instagram folgen.

Peru: Bergsee auf dem Lares Trek nach Machu Picchu

Ein glasklarer Bergsee auf dem Lares Trek nach Machu Picchu

Peru: Inkafrau auf dem Lares Trek nach Machu Picchu

Farbklecks in den Anden: Eine Schäferin auf dem Lares Trek

Peru: Lamas auf dem Lares Trek nach Machu Picchu

Unterwegs trifft man immer wieder auf kleinere und größere Lama Grüppchen

Peru: Camping auf dem Lares Trek nach Machu Picchu

Vielen Dank an GAdventures für die Einladung zu dieser Reise. „Auf den Spuren der Inka“ ist eine 8-tägige Aktivreise ab/bis Lima, die wahlweise mit dem Lares Trek oder dem Inka Trek gebucht werden kann.

Ein Gedanke zu „Von Lima über das Heilige Tal nach Machu Picchu

  1. Veronika

    Peru und Machu Picchu stehen schon so lange auf meiner Wunschliste.
    Bisher hat mich leider meine Unsportlichkeit davon abgehalten, diesen Traum zu verwirklichen. Aber wenn ich mir die Bilder so ansehe, sollte ich mir nächstes Jahr vielleicht doch einen Ruck geben.
    Liebe Grüße
    Vroni

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