Vier coole Sportarten, die du 2016 ausprobieren solltest

Das sind die Trendsportarten 2016

Gute Vorsätze für’s neue Jahr? Mehr Sport treiben dürfte wohl bei 90 Prozent der Bevölkerung auf der Liste stehen. Eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio ist oft die naheliegendste Lösung. Nur leider verschwinden die guten Vorsätze hier meistens genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Wie wär’s stattdessen mal mit einem coolen Funsport oder einem Workout, das auch wirklich sichtbare Erfolge bringt? Hier habe ich ein paar Vorschläge für euch – meine persönlichen Trendsportarten 2016.

Kickboxen: Training, Selbstverteidigung, Dampf ablassen

Wenn ich in meinem ganzen Leben nur noch einen einzigen Sport machen dürfte, wäre es wohl Kickboxen. Deshalb bin ich auch so glücklich darüber, dass hier langsam ein Imagewandel stattfindet – denn jahrelang war der Boxsport als brutal und irgendwie asozial verschrien.

 

Dabei ist Kickboxen eine der vielseitigsten Sportarten und bereichert mein Leben auf so viele Arten und Weisen: Ich trainiere Gleichgewicht, Kraft, Kondition und Koordination – ein sensationelles Ganzkörpertraining also. Gleichzeitig wird aber auch der Geist geschult, denn oft geht es um Taktik und darum, dem Gegner immer einen Schritt voraus zu sein. Während ich bei anderen Sportarten meine Gedanken schweifen lasse, rattert beim Boxen mein Gehirn und ich muss mich oft so konzentrieren, dass mein Kopf fast platzt.

 

Außerdem ist es unglaublich befreiend, nach einem stressigen Tag beim Kickboxen Dampf abzulassen. Habt ihr schonmal eine halbe Stunde auf einen Sandsack eingeprügelt? Probiert es aus und ihr werdet verstehen, wovon ich rede. Last but not least ist natürlich auch Selbstverteidigung ein wichtiger Aspekt. Ich habe schon mehrere Kampfsportarten ausprobiert, wie Karate oder Kung Fu. Aber meiner Meinung nach ist einfach nichts so praxistauglich wie Boxen.

 

In meinem Boxstudio trainieren übrigens locker 25 Prozent Frauen, und auch im Muay Thai Camp in Thailand habe ich wahnsinnig viele Mädels getroffen. Die sehen weder aus wie der Hulk, noch haben sie alle zermatschte Nasen oder abrasierte Haare. Deshalb möchte ich an dieser Stelle ganz besonders an die Mädels appellieren, diesem großartigen Sport eine Chance zu geben – traut euch!

Trendsportarten 2016: Training im Tiger Muay Thai Camp Phuket

Trendsportarten 2016: Das Muay Thai und Kickbox Training in Thailand war wirklich unglaublich cool

Les Mills BODYPUMP: Für den nächsten Strandurlaub

Les Mills BODYPUMP stammt aus Neuseeland und wurde von Phillip Mills und seinem Vater Les Mills entwickelt. BODYPUMP ist ein wirklich großartiges Ganzkörpertraining, das besonders auf eine Verbesserung der Kraftausdauer abzielt. Durch die vielen Wiederholungen mit vergleichsweise geringer Gewichtsbelastung ist das Workout der Königsweg zum Beachbody. Erfolge sind unglaublich schnell sichtbar – kein Wunder, dass BODYPUMP zu den Trendsportarten 2016 zählt.

 

Les Mills BODYPUMP dauert immer eine Stunde und umfasst Squats, Lifts, Curls und Presses. Nacheinander werden alle Muskelgruppen trainiert: Erst die großen (Beine, Brust, Rücken) und dann die kleineren (Bizeps, Trizeps, Schultern). Am Ende stehen noch Bauchübungen und der Cool Down auf dem Programm. Als Hilfsmittel kommen Langhantel, Kurzhanteln und Stepper zum Einsatz.

 

Dabei überlässt die Mills-Familie nichts dem Zufall: Um die Qualität des Trainings zu gewährleisten, bekommen die Studios beim Les Mills BODYPUMP die gesamte Choreografie (einschließlich Musik) genau vorgeschrieben. Damit es nicht langweilig wird, gibt es alle drei Monate einen kleinen Relaunch mit neuen Bewegungsabläufen und Songs. Les Mills BODYPUMP wird mittlerweile fast überall auf der Welt angeboten. Auf der Les Mills Webseite gibt es einen Studiofinder.

Trendsportarten 2016: Fabletics Outfit im Test

Trendsportarten 2016: Krafttraining ist die Grundvoraussetzung für eure Fitness

Surfen: Köper und Geist im Einklang mit der Natur

Mindestens einmal im Leben solltet ihr euren Urlaub opfern und einen Surfkurs machen. Ich rede hier bewusst von opfern. Denn obwohl gerade die ersten Versuche wahnsinnig viel Spaß machen, sind sie auch begleitet von Salzwasser-schlucken, Schleudergängen im Ozean und dem vielleicht schlimmsten Muskelkater eures Lebens. Aber wenn ihr dann das erste Mal auf dem Board steht und die Welle (die eigentlich nur ein bisschen Schaum ist) bis zum Strand surft, sind alle Strapazen vergessen.

 

Surfen ist ein wahnsinnig schöner Sport, der euren Urlaub total bereichern wird. Ihr seid dabei so sehr im Einklang mit der Natur, dass es fast ein spirituelles Erlebnis ist, eine Welle abzusurfen. Eigentlich mag ich so ziemlich alle Wassersportarten, auch Kite- und Windsurfen. Aber Wellenreiten ist einfach so unkompliziert: Anstatt erst eine halbe Stunde Equipment aufzubauen, schnappt ihr euch euer Board – und los geht’s. Lust auf einen Surfkurs? Wie ihr eine gute Surfschule findet, verrate ich euch in diesem Blogartikel. Und diese Surfschulen und Surfcamps habe ich getestet und für gut befunden:

 

Trendsportarten 2016: Surferin küsst Surfboard

Trendsportarten 2016: Surfen ist Liebe – ihr werdet schon sehen!

Laufen: Weil’s einfach praktisch ist

Ganz ehrlich: Es ist scheiße, wenn man nicht joggen kann. Besonders wenn man beruflich viel unterwegs oder oft auf Reisen ist. Denn Laufen ist so ziemlich der einzige Sport, der sich fast immer und überall bequem in den Alltag integrieren lässt: Es kostet nichts, ihr müsst euch nicht an feste Kurszeiten halten und alles, was ihr braucht, sind ein paar Laufschuhe. Außerdem macht es viel mehr Spaß, die neue Umgebung laufend zu erkunden, als im Hotelzimmer vor dem Laptop Fitnessübungen nachzuturnen.

 

Ich habe während meinem Working Holiday-Jahr in Neuseeland mit dem Laufen angefangen. Es war ein Albtraum: Die ersten paar Mal habe ich nicht einmal fünf Minuten durchgehalten, ohne mir die Lunge aus dem Leib zu husten. Aber nach ein paar Wochen konnte ich dann ohne Probleme eine halbe Stunde am Stück joggen – ein unglaublich cooles Gefühl.

 

Bis heute habe ich absolut keinen Ehrgeiz entwickelt, was das Laufen angeht und sehe es nach wie vor nur als Notlösung, wenn gerade nichts anderes in meinen Zeitplan passt. Trotzdem könnte ich nie wieder darauf verzichten. Denn was die Flexibilität angeht, gibt es nicht viele Sportarten, die dem Joggen das Wasser reichen können. Richtig gute Einsteiger-Trainingspläne findet ihr zum Beispiel hier bei der Runner’s World oder hier bei der Fit for Fun.

Trendsportarten 2016: Puma Fitness Outfit

Trendsportarten 2016: Ein neues Laufoutfit motiviert mich immer total

Trendsportarten 2016: Worauf könntet ihr nie wieder verzichten?

Was sind eure Trendsportarten 2016? Welcher Sport bzw. welches Workout hat in eurem Leben einen festen Platz und warum? Ich würde mich riesig über eure Meinung und damit auch über ein bisschen Inspiration freuen. 2016 will ich auf jeden Fall meine rudimentären Kite- und Windsurf-Künste weiter ausbauen und vielleicht auch mal Klettern gehen. Mal sehen, was das neue Jahr bringt.

11 Gedanken zu „Vier coole Sportarten, die du 2016 ausprobieren solltest

  1. Anne-Marie

    Ich könnte nie wieder ohne Zumba 🙂
    Bin ja eigentlich ein Sportmuffel, aber beim Tanzen merke ich gar nicht, wie die Zeit vergeht und die Kalorien vor sich hin brennen. Kann ich jedem empfehlen!
    Liebe Grüße, Anne

    Antworten
    1. Franzi Artikelautor

      Hi Anne,
      oh ja, Zumba liebe ich auch sehr 🙂 – komme nur leider viel zu selten dazu.
      Aber wenn ich es mal in einen Kurs schaffe, fühle ich mich danach total super.
      Liebe Grüße
      Franzi

      Antworten
  2. Anne

    Hallo Franzi!
    Kickboxen hat schon was! Ich habe über ein Jahr in Chiang Mai Muay Thai trainiert – wäre sofort wieder dabei! Ich könnte nicht mehr ohne Pilates und Yoga leben. Hab schon seit Jahren Lust auf nen Surfurlaub in Portugal – vielleicht klappts dieses Jahr! Aber leider kann ich ja zuhause nie surfen…
    Liebe Grüße,
    Anne

    Antworten
    1. Franzi Artikelautor

      Hi Anne,
      das klingt ja super. Hast du damals in Chiang Mai gelebt bzw. gearbeitet? Da hat es mir total gut gefallen – wie hieß denn die Boxschule? Surfen fehlt mir aktuell auch total. Muss dringend mal wieder gehen 🙂
      Liebe Grüße
      Franzi

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  3. Melli

    Kickboxen habe ich früher mal gemacht und das ist wirklich ein cooler Sport, ich mochte daran aber mehr das Technik und Ausdauertraining, Sparring habe ich immer vermieden
    Surfen wollte ich auch schon immer mal ausprobieren, aber das muss wohl noch etwas warten, mit dem laufen sollte ich aber mal wieder anfangen und sonst finde ich auch Yoga immer noch sehr interessant obwohl ich das noch nie richtig gemacht habe
    lg

    Antworten
    1. Franzi Artikelautor

      Am Anfang habe ich das Sparring ehrlich gesagt auch vermieden. Aber als ich dann irgendwann damit angefangen habe, bin ich total schnell süchtig geworden 🙂 – die ersten paar Stunden sind der Horror, aber dann fängt es an, richtig Spaß zu machen.
      Beim Yoga geht es mir ähnlich wie dir. Ich mag es total, schaffe es aber einfach nie, regelmäßig hinzugehen.
      Liebe Grüße
      Franzi

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