100 Prozent Athen pur: Durch Anafiotika auf die Akropolis

Athen Highlights: Durch Anafiotika auf die Akropolis

|Werbung| In meinen Augen gehört Athen zu den Städten, die in Europa viel zu wenig Beachtung erfahren. Vielleicht bin ich da ein bisschen voreingenommen, denn die griechische Hauptstadt und ich haben eine ganz besondere Beziehung. Hier durfte ich 2014 meine allererste Reisebloggerkonferenz erleben. Ganz am Anfang, als Coconut Sports noch ein Baby war. Vor kurzem hat es mich wieder nach Athen verschlagen, und ich finde es ist Zeit, dass ich endlich ein paar Eindrücke von der Stadt mit euch teile. Los geht es mit meinem absoluten Lieblingsort Anafiotika und dem wohl schönsten Spaziergang zur Akropolis.


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Anafiotika: Urlaubsfeeling wie auf einer griechischen Insel

Viele Wege führen zur Akropolis – aber der schönste führt durch Anafiotika. Das kleine Stadtviertel liegt am Nordosthang der Akropolis am Rande der historischen Plaka. Hier habt ihr das Gefühl, auf einer griechischen Insel gestrandet zu sein. Denn Anafiotika wurde im Stil eines Kykladendorfes erbaut und ist geprägt von weiß getünchten Terrassendachhäusern und verschlungenen, zum Teil mit Marmor gepflasterten Wegen.

 

Die kleinen Häuschen sind unsymmetrisch und die verwachsenen Gärten weiß ummauert. Anafiotika bietet einen atemberaubenden Blick über Athen – und viele, viele Katzen. Ich habe mich immer gefragt, warum sie überhaupt nicht wie Streunerkatzen aussehen und warum sie so zutraulich sind. Bis mir eine Einheimische erzählt hat, dass alle Katzen Namen haben und von den Bewohnern durchgefüttert werden.

Am Fuße von Anafiotika in Athen - Athen Highlights

Am Fuß von Anafiotika: Wenn ihr von der Plaka kommt, merkt ihr, wie sich das Stadtbild langsam wandelt

Athen Highlights: Spaziergang durch Anafiotika

Es geht über steile Treppen und verschlungene Wege immer weiter nach oben

Athen Highlights: Spaziergang durch Anafiotika

Weiß getünchte Dachterrassenhäuser und Mauern – Anafiotika gehört zu meinen absoluten Athen Highlights

Athen Highlights: Spaziergang durch Anafiotika

Überall in Anafiotika habt ihr wunderbare Aussichten auf die Stadt Athen

Athens Bürger kämpfen für den Erhalt von Anafiotika

Anafiotika ist übrigens eine informelle Siedlung und wird stillschweigend von den Behörden geduldet. Das Stadtviertel ist ein Resultat extremer Wohnungsnot und entstand bereits im 19. Jahrhundert. Nur zu gerne würden die Behörden Anafiotika heute abreißen und neu bebauen lassen. Der Rückhalt der Bevölkerung ist allerdings enorm und die zu erwartenden Proteste haben das Vorhaben bisher glücklicherweise immer wieder gestoppt. Die Bürger von Athen lieben das zauberhafte Stadtviertel und sehen es als eine echte Institution in ihrer Heimatstadt an.

Athen Highlights: Spaziergang durch Anafiotika - Kykladendorf mit weiß getünchten Häusern

Einfach mal Pause machen und staunen. Lasst euch unbedingt viel Zeit für euren Spaziergang durch Anafiotika

Athen Highlights: Spaziergang durch Anafiotika - Kykladendorf mit weiß getünchten Häusern

Hier fühlt man sich wirklich, als würde man gerade eine griechische Insel erkunden

Athen Highlights: Spaziergang durch Anafiotika - Kykladendorf mit weiß getünchten Häusern

Natürlich haben sich auch Athens Straßenkünstler in Anafiotika kreativ ausgelassen

Athen Highlights: Spaziergang durch Anafiotika - Kykladendorf mit weiß getünchten Häusern

Das Stadtviertel wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet – und ist dementsprechend beliebt

Die Akropolis ist das Wahrzeichen von Athen

Wenn ihr von der Plaka kommend einmal durch Anafiotika gewandert seid, sind es nur noch ein paar hundert Meter bis zu Athens berühmtestem Wahrzeichen: Die Akropolis. Grundsätzlich werden in Griechenland alle Stadtfestungen als Akropolis bezeichnet – die Festung in Athen dürfte allerdings die bekannteste von ihnen sein. Seit 1986 ist sie Teil des UNESCO-Weltkulturerbes – zusätzlich wurde sie mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.

 

Die Akropolis steht stoisch auf einem Felsen in 156 Metern Höhe. Der Ort gilt als heilig und hat bereits einige Geschichten zu erzählen: In der Steinzeit stand hier ein Herrscherpalast, später ein Tempel für irdische Gottheiten – bis die Anlage 500 v.Chr. von den Persern zerstört wurde. Als nächstes wurde das Pantheon erbaut, ein Bauwerk für Götter, das wiederum von den Christen als Kirche umfunktioniert wurde. Später machten die Osmanen das Bauwerk zu einer Moschee und es dauerte noch eine ganze Weile, bis sich die Akropolis endlich in ihrer Rolle als Festung wiederfand.

Athen Highlights: Die Säulen der Akropolis

Endlich angekommen: Oben auf der Akropolis gibt es richtig viel zu sehen und zu erkunden

Athen Highlights: Die Säulen der Akropolis

Wirklich beeindruckend, die Säulen der Akropolis endlich einmal live zu erleben

Athen Highlights: Die Säulen der Akropolis

Karyatiden sind Skulpturen von Frauen mit – im wahrsten Sinne des Wortes – tragender Funktion

Lasst euch viel Zeit, um die schönen Bauten auf euch wirken zu lassen

Der Hauptanziehungspunkt ist heute der Parthenon. Er ist das größte und wichtigste Gebäude am Berg und wurde der Göttin Pallas Athena Parthenos gewidmet – sie ist die Schutzpatronin der Stadt Athen. Auf eurem Rundgang werden euch noch viele andere schöne Bauten begegnen. Absolut sehenswert ist beispielsweise der Erechtheion. Er wurde nach dem mystischen König Erechtheus benannt, der angeblich unter dem Tempel beerdigt liegt.

 

Mit zwölf Euro ist der Eintritt zur Akropolis nicht gerade ein Schnäppchen – der Besuch lohnt sich aber. Besichtigen könnt ihr die Festung im Sommer von 8:00 bis 19 Uhr (montags erst ab elf) und im Winter von 8:30 bis 15 Uhr. An kälteren Tagen solltet ihr euch warm anziehen, oben ist es ziemlich windig. Im Sommer würde ich euch dagegen raten, euren Besuch auf den Vormittag zu legen. In der Mittagshitze ist es auf dem Berg fast unerträglich. Plant außerdem ein bisschen Zeit für das Akropolis Museum am Fuß des Berges ein – hier erfahrt ihr noch mehr Spannendes über die griechische Geschichte.

Athen Highlights: Aussicht von der Akropolis auf die Stadt

Von der Akropolis habt ihr einen großartigen Blick auf die Stadt Athen und das Umland

Athen Highlights: Aussicht von der Akropolis auf die Stadt

Ihr könnt einmal um die Akropolis herumwandern und dabei auf ganz Athen herunterschauen

Athen Highlights: Dionysostheater - das Amphitheater der Akropolis

Noch so ein Highlight auf dem Berg der Akropolis ist das Dionysostheater

Athen Highlights: Dionysostheater - das Amphitheater der Akropolis

Das Amphitheater gilt als Geburtsstätte des Theaters der griechischen Antike

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Anafiotika und die Akropolis sind nur zwei von meinen Athen Highlights. Die Stadt hat wirklich so viel zu bieten, und ich denke, es wird bald mal Zeit für einen ausführlichen Artikel. Für euren nächsten Städtetrip kann ich euch Athen jedenfalls wärmstens empfehlen. Die Griechen sind einfach ein so bezauberndes Volk und ich fühle mich dort immer wieder wie zu Hause.

 

Wenn ihr jetzt selbst Lust bekommen habt, bald die nächste Reise anzutreten, habe ich hier noch eine kleine Überraschung für euch. Ihr bekommt 25 Euro auf eure nächste Hotelbuchung bei booking.com geschenkt, wenn ihr über diesen Link eure Reise bucht. Zum Schluss würde ich noch gerne wissen, wo euch die nächste Reise hinführen wird. Was steht ganz oben auf eurer Wunschliste und was ist bereits fest geplant?

Athen Highlights: Spaziergang durch Anafiotika

Lieblingsort: Lasst euch Anafiotika bei eurem Athen Besuch auf gar keinen Fall entgehen

Athen Highlights: Spaziergang durch Anafiotika

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit booking.com.

Ein Gedanke zu „100 Prozent Athen pur: Durch Anafiotika auf die Akropolis

  1. Eva

    Wow!!! Dieses Land ist wunderschön!!!
    Anafiotika und die Akropolis haben die große Bedeutung für die Weltgeschichte. Ich war nie in Griechenland, aber ich will es unbedinkt besuchen, um diese Orte selbständig zu sehen.
    Nach dem Lesen dieses Artikels und nach dem Sehen dieser Photos habe ich zumindenst Darstellung
    Danke dafür

    Antworten

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