17-Mile-Drive: Wo Robben und Stars Tür an Tür leben

Der 17-Mile-Drive gehört zu meinen Highlights in Kalifornien. Heute zeige ich euch die schönsten 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten im Monterey County.

Seit über 100 Jahren ist der 17-Mile-Drive im Monterey County ein beliebtes Ausflugsziel. Kein Wunder – schließlich zählt er zu den schönsten Küstenstraßen der Welt. Die 17 Meilen lange Strecke wurde ursprünglich 1892 vom Eisenbahnkonsortium „Pacific Improvement Company“ als Ausflugsstrecke für Gäste des Luxushotels Del Monte angelegt – schnell zog die fantastische Aussicht aber auch Besucher von außerhalb an. 1919 entstand schließlich die abgeschlossenen Wohnsiedlung „Pebble Beach“ für gut betuchte Amerikaner, die gerne mit Blick auf den Ozean aufwachen. Heute zeige ich euch die 17 schönsten 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten.


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Eine rote Linie markiert den Weg durch die maritime Landschaft

Wie auf einer Perlenkette reihen sich die 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten aneinander. Steil aufragende Klippen, dicht gewachsene Wälder und schneeweiße Strände wechseln sich mit weitläufigen Golfplätzen und beeindruckenden Wohnresidenzen ab. Um alle 17-Mile-Drive Highlights aus nächster Nähe genießen zu können, müsst ihr als Autofahrer bei der „Pebble Beach Company“ aktuell 10,25 US-Dollar (ca. 9 Euro) Eintritt bezahlen.

 

Für Fußgänger und Radfahrer ist die Nutzung gratis, Motorräder sind nicht zugelassen. Die Gebühr wird bei einer Rechnung von 35 US-Dollar oder mehr in einem der Restaurants in Pebble Beach angerechnet. In den Übernachtungskosten für die Hotels in Pebble Beach, Spanish Bay und Casa Palmero ist der Preis mit inbegriffen. Heute zeige ich euch die schönsten 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten, an denen sich ein Stopp mit dem Mietwagen definitiv lohnt.

 

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1. Shepherd’s Knoll – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Trotz des Namens „Schäferhöhe“ gibt es hier keine Schafe. Vielmehr ist die erste Station auf dem 17-Mile-Drive nach dem einstigen Eisenbahner Abraham D. Shepard benannt, der seinerzeit am Bau der Straße beteiligt war. 1927 fertigte ein Künstler aus der Gegend eine Karte der Straße samt Karikatur mit Schäfer und Schafen an und gab der Stelle ihren Namen. Die Bezeichnung blieb trotz des Schreibfehlers erhalten. Unabhängig davon habt ihr von hier eine wunderbare und einzigartige Sicht über die Bucht von Monterey.

17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten: Highlights auf der bekannten Straße in Monterey - Shepherds Knoll

Richtig schön am Shepherd’s Knoll sind auch die wild verwachsenen Bäume, die dort überall stehen

2. Huckleberry Hill – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Auch von der zweiten Station auf dem 17-Mile-Drive, dem knapp 250 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Huckleberry Hill, könnt ihr euren Blick über die schier endlosen Weiten des Pazifischen Ozeans schweifen lassen. Der dicht mit Heidelbeersträuchern bewachsene Hügel diente in der Vergangenheit berühmten Autoren und Schriftstellern wie Robert Louis Stevenson und John Steinbeck als Wandergebiet und wurde von diesen auch literarisch verewigt.

17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten: Highlights auf der bekannten Straße in Monterey - Huckleberry Hill

Auch von der zweiten Station auf dem 17-Mile-Drive, dem Huckleberry Hill, habt ihr eine tolle Aussicht

3. Spanish Bay Beach – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Auch der endlos lange und breite Strand der sog. „Spanischen Bucht“ gehört zu den 17-Mile-Drive Highlights. Hier landeten im Jahr 1769 Seefahrer von der Iberischen Halbinsel auf Ihrer Suche nach der Bucht von Monterey. Da ihnen nur eine wohl recht ungenaue Landkarte von 1602 zur Verfügung stand, benötigten sie schließlich ein ganzes Jahr, um an das angepeilte Ziel zu kommen. Ein hervorragender „Trostpreis“, wenn man die bis heute äußerst schöne Landschaft vor sich sieht.

17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten: Highlights auf der bekannten Straße in Monterey - Spanish Bay Beach

Auch der endlos lange und breite Strand der sog. „Spanischen Bucht“ gehört zu den 17-Mile-Drive Highlights

4. Restless Sea – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Die „Stürmische See“ ist eine der Stellen mit den meisten und höchsten Wellen an der Küste der Region. Das permanent in Bewegung befindliche Wasser des Pazifiks türmt sich hier über Meter auf und fällt dann blitzschnell und dramatisch wieder in sich zusammen.

5. Point Joe – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts standen an der siebten Station des 17-Mile-Drives noch einige Holzhütten von chinesischen Einwanderern, die ihren kargen Lebensunterhalt außer mit Fischfang auch mit dem Verkauf von Muscheln und auf Hochglanz polierten Kieselsteinen („pebble“) an Touristen verdienten. Der Name soll jedoch vom Einsiedler „Joe“ stammen, der hier um 1900 lebte und einige Ziegen hielt. Im Meer vor der Straße liegen zahlreiche gesunkene Schiffe auf Grund.

6. China Rock – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Nicht weit entfernt von Point Joe lebten auch am so genannten „Chinafelsen“ noch bis nach der Jahrhundertwende größere Gruppen von Immigranten aus dem fernen Reich der Mitte. Wenn ihr genau hinseht, könnt ihr an manchen Steinen noch den Ruß von deren damaligen Kochstellen entdecken.

17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten: Highlights auf der bekannten Straße in Monterey - China Rock Viewpoint

Am so genannten „Chinafelsen“ lebten noch bis nach der Jahrhundertwende chinesische Immigranten

7. Bird Rock – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Der „Vogelfelsen“ wenige Meter vor dem Strand war bis 1930 noch ca. 1,5 Meter dick mit Fäkalien von Pelikanen und Kormoranen bedeckt. Nachdem das begehrte Düngemittel Guano vollständig abgeerntet war, ließen sich auf dem Felsen Seelöwen für Sonnenbäder nieder. Die Stelle scheint den mächtigen Schwergewichten so gut zu gefallen, dass sie sich hier bis heute wohlfühlen.

17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten: Highlights auf der bekannten Straße in Monterey - Bird Rock

Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele Pelikane auf einem Haufen gesehen

8. Seal Rock Picnick Area – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Auch dieser Rastplatz mit Bänken und Tischen ist ideal für die Beobachtung von Robben und Seelöwen im offenen Meer geeignet und gilt somit als eine der schönsten unter den 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten. Am Strand und in den mit Wasser gefüllten Felslöchern könnt ihr bunte Seeanemonen und kleine Krabben bewundern. Auch ein Spaziergang zum farbenfroh bemalten „Gingerbread House“ lohnt sich.

17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten: Highlights auf der bekannten Straße in Monterey - Seal Rock

Die Seal Rock Area ist ideal für die Beobachtung von Robben und Seelöwen im Meer und auf dem Fels geeignet

9. Fanshell Beach Overlook – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Auch die spektakuläre Aussicht vom Fanshell Beach lohnt sich definitiv für einen Halt während der Fahrt. Der Abschnitt ist eine der wichtigsten Aufzuchtstellen für Robben an der Küste. Um den Nachwuchs der Meeresbewohner vor potenziell schädlichen menschlichen Einflüssen zu schützen, ist der Strand von April bis Juni für Besucher gesperrt.

10. Cypress Point Lookout – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Durch die Südwestausrichtung des Aussichtspunktes könnt ihr hier beeindruckende und unvergessliche Sonnenuntergänge bewundern. An dem Küstenabschnitt weiter südöstlich, am „Sunset Point“, befindet sich eine exklusive Wohngegend mit prachtvollen Häusern aus den wilden 1920er Jahren.

17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten: Highlights auf der bekannten Straße in Monterey - Cypress Point Lookout

Am Cypress Point Lookout habt ihr einen tollen Blick auf die Küste und die wunderschönen Landschaften

11. Crocker Grove – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Der Eisenbahnbaron sowie Erbauer des ersten 17-Mile-Drive im Jahr 1881 und des Hotels Del Monte in Monterey, Charles Crocker, war Namensgeber für diese Station. Hier stehen die ältesten und höchsten Montereyzypressen der Gegend. In Pebble Beach steht einer von nur zwei Wäldern mit diesen seltenen Gewächsen auf der Welt. Der andere Wald liegt an der Carmel Bay im Point Lobos State Park.

12. The Lone Cypress – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Die „Einsame Zypresse“ steht seit über 250 Jahren auf einem Felsvorsprung über dem Meer und strotzt dort oben den Elementen. Ursprünglich war die Stelle als „Midway Point“ bekannt. Da der altehrwürdige und markante Baum seit 1919 auch das einprägsame Logo des „Pebble Beach Resorts“ ist, gehört er auf jeden Fall mit zu den wichtigsten 17-Mile-Drive Highlights.

17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten: Highlights auf der bekannten Straße in Monterey - The Lone Cypress

Die „Einsame Zypresse“ steht seit über 250 Jahren auf einem Felsvorsprung über dem Meer

13. Ghost Trees at Pescadero Point – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Die seit Jahrzehnten vom unablässig wehenden Seewind verbogenen und zerzausten sowie von der kalifornischen Sonne gebleichten „Geisterbäume“ am Pescadero Point sind ein beliebtes Fotomotiv und eine der schönsten 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten. Im Winter, wenn die Wellen hier bis zu 15 Meter hoch werden, treffen sich viele Surfer am Strand.

17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten: Highlights auf der bekannten Straße in Monterey - Ghost Trees

Die „Geisterbäume“ sind ein beliebtes Fotomotiv und eine der schönsten 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

14. Pebble Beach Vistor Center – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Die gut zwei Millionen Besucher pro Jahr in Pebble Beach können die Geschichte und Entwicklung des Ortes von der einfachen Kutschenstation bis zur Welthauptstadt des Golfs im neu eröffneten Besucherzentrum kennenlernen.

15. Pebble Beach Golf Links – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Kein anderer öffentlicher Golfplatz in den USA war häufiger Schauplatz von renommierten Turnieren. Hier fanden schon mehrfach die U.S. Open, U.S. Amateurs, U.S. Women’s Amateurs und die PGA Championship statt. Auch wenn ihr selber nicht spielt, könnt ihr die zahlreichen Golfer und ihre stark unterschiedlichen Fähigkeiten auf dem Rasen eine Zeit lang amüsiert beobachten.

16. Pebble Beach Equestrian Center – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Das traditionsreiche Reit- und Pferdesportzentrum wurde 1924 und damit fünf Jahre nach dem Golfplatz Pebble Beach Golf Links eröffnet. Es diente 1960 der US-amerikanischen Olympiaauswahl als Trainingslager. Die Einrichtung bietet Besuchern diverse geführte Reittouren in der Umgebung an.

17. Ford Meadow – 17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten

Die letzte Station des 17-Mile-Drive ist vergleichsweise neueren Datums. Der Gedenkstein samt Plakette auf der Wiese unweit der Auffahrt zum Highway 1 würdigt seit August 1981 den großzügigen Spender für die Stiftung „Del Monte Conservancy“, Robert F. Ford (1907-1979). Ford soll einst bei einem Spaziergang vor Ort gesagt haben, dass hier seine Heimat sei.

Übernachten in Pebble Beach und rund um den 17-Mile-Drive

In Pebble Beach selbst gibt es drei Unterkünfte: The Lodge at Pebble Beach, The Inn at Spanish Bay und Casa Palmero at Pebble Beach. Alle drei Unterkünfte sind luxuriös und wunderschön gelegen – für Normalsterbliche aber eher unbezahlbar. Schöne Alternativen gibt es beispielsweise rund um das romantische Küstenörtchen Carmel-by-the-Sea*. Alternativ lässt sich der 17-Mile-Drive auch perfekt in einen Tagesausflug von San Francisco entlang der Küste bis nach Carmel integrieren. Von der Big City bis in die idyllische Küstenregion braucht ihr mit dem Auto ungefähr zweieinhalb Stunden.

 

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17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten: Highlights auf der bekannten Straße in Monterey - Rehe

Besonders zur Dämmerung lassen sich entlang der Straße immer wieder Rehe blicken

Die bekannte Traumstraße durch das Herz Kaliforniens

Der 17-Mile-Drive durch den mondänen Ort Pebble Beach bei Monterey bietet euch die Möglichkeit, Landschaften und Gebäude mit eigenen Augen zu sehen, die ihr vermutlich schon aus zahlreichen Kinofilmen und Werbespots kennt. Vielleicht nirgendwo sonst ist das typische kalifornische Lebensgefühl mit Sonne, Strand und Meer besser zu verstehen und einfacher nachzuvollziehen als hier. Mehr Informationen rund um Pebble Beach und den 17-Mile-Drive bekommt ihr übrigens auf der offiziellen Webseite.

 

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17-Mile-Drive Sehenswürdigkeiten: Highlights auf der bekannten Straße in Monterey - Ghost Trees at Pescadero

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