Rückblick: Sechs Highlights aus sechs Monaten Fliegen

Rückblick: Sechs Monate als Flugbegleiterin

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt wie meine eigene Oma klinge: Es ist einfach verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. Schon wieder sind sechs Monate ins Land gegangen – vollgepackt mit tollen Kollegen, nervigen Passagieren, netten Passagieren, tausend Verrücktheiten und vielen unglaublichen Erlebnissen. Ein halbes Jahr Vollzeit-Fliegen liegt hinter mir. Ein halbes Jahr Freiheit liegt vor mir. Zeit für einen kleinen Rückblick.

1. Die Chinesische Mauer: Von Peking nach Mutianyu

Die ungeschlagene Nummer eins der coolsten Erlebnisse: Der Tagesausflug von Peking zur Chinesischen Mauer nach Mutianyu. Schon ewig auf meiner Löffelliste und jetzt endlich live und in Farbe erlebt. Ich bin ja wirklich selten ruhig – aber beim Anblick der Mauer hat es sogar mir die Sprache verschlagen.

Chinesische Mauer Mutianyu Große Mauer in China

Der Ausblick von und auf die Chinesische Mauer ist einfach atemberaubend

2. New York City zur Kirschblütenzeit

New York City gehört zu meinen absoluten Lieblingsorten auf der Welt. Die Stadt ist zu jeder Jahreszeit wunderbar – aber so schön wie zur Kirschblütenzeit habe ich sie noch nie erlebt. Der Ausflug in den Brooklyn Botanic Garden gehört definitiv zu meinen ganz persönlichen Highlights aus den letzten sechs Monaten.

New York zur Kirschblüte im Brooklyn Botanic Garde

Zur Kirschblütenzeit kann New York City mit Washington D.C. locker mithalten

New York zur Kirschblüte im Brooklyn Botanic Garde

Einfach wunderschön: Tokio-Feeling im Brooklyn Botanic Garden

3. Sightseeing in Rio de Janeiro

Soo schön: Drei Tage Sightseeing und Caipirinhas in Rio de Janeiro mit meiner Lieblingskollegin. Rio ist so eine aufregende und lebendige Stadt, hier ist wirklich rund um die Uhr Action angesagt. Am besten haben mir der Ausblick vom Zuckerhut, die Christusstatue (sogar ein Weltwunder!) und die Escadaria Selarón gefallen.

Rio de Janeiro Copacabana zum Sonnenuntergang

Caipis an der Copacabana – gehören in Rio einfach dazu

Zuckerhut (Pao de Acucar) in Rio de Janeiro, Brasilien, zum Sonnenuntergang

Der Zuckerhut bietet einen wunderbaren Ausblick zum Sonnenuntergang

4. Tagestrip von Toronto zu den Niagarafällen

Die Niagarafälle würde ich jetzt nicht zu den Naturwundern zählen, die man unbedingt einmal gesehen haben muss. Dafür hätte ich nie gedacht, dass Niagara Falls so ein verrückter Ort ist, an dem man es locker ein paar Tage aushalten kann. Die Stadt ist eine Mischung aus Las Vegas und Disneyland – in Kombination mit den wunderschönen Wasserfällen einfach einzigartig.

Niagarafälle Niagara Falls Ontario Kanada

Kaum zu glauben, dass dieses Fleckchen Natur in einer quirligen Casinostadt liegt

Rainbow Bridge Niagarafälle Niagara Falls Ontario Kanada

Wer möchte, kann von Kanada in die USA laufen und die Wasserfälle von der anderen Seite betrachten

5. Wochenstop in Mexiko mit Pyramiden und Reiten

Mexiko-Stadt würde ich auf jeden Fall zu meinen schönsten (und längsten) Layovern in den letzten sechs Monaten zählen. Zusammen mit meiner Crew habe ich dort eine wunderbare Zeit mit Reiten und Margaritas auf einer Ranch auf dem Land verbracht. Der krönende Abschluss war dann noch ein Ausflug zu den Pyramiden von Teotihuacán.

Rancho Las Cascadas Ranch in Mexiko Stadt

Ein wunderbares Gefühl, nach vielen Jahren endlich wieder auf dem Pferd zu sitzen

Pyramiden von Teotihuacan Mexiko Stadt

Die Pyramiden von Teotihuacan haben mich wirklich total beeindruckt

6. Hongkong: Meine neue Lieblingsstadt

In Hongkong habe ich mich sofort verliebt. Die Stadt ist so unglaublich vielseitig und aufregend – ich könnte mir sogar vorstellen, dort mal eine Weile zu leben. Hongkong kann einfach alles: Partys, leckeres Essen, Shopping, tolle Strände, Sehenswürdigkeiten und eine einzigartige Landschaft zum Wandern.

Hongkong Skyline Aussicht von der Star Ferry nach Kowloon

Die Skyline von Hongkong – Aussicht von der Star Ferry nach Kowloon

Rolltreppen in Hong Kong Central

Die Rolltreppen in Hong Kong Central waren eines meiner absoluten Sightseeing-Highlights

Und sonst so? Hier war ich auch noch unterwegs

Neben meinen sechs persönlichen Highlights war ich natürlich noch an vielen anderen schönen Orten auf der Welt: Zum Beispiel in meinem Sehnsuchtsland Indien und in meinen geliebten USA. Außerdem hatte ich ein paar (diesmal leider viel zu wenige) tolle Europaziele. Nizza und Moskau haben mir wahnsinnig gut gefallen. Und Bilbao, Berlin und London sind natürlich auch immer wieder einen Besuch wert.

Delhi, Indien

Old Delhi Markt Shopping

Unterwegs beim Sightseeing in Old Delhi – der verrückte Gegenpart zu Neu Delhi

Nizza, Frankreich

Lido Plage in Nizza, Frankreich

Mit Pizza und eisgekühlter Coke den Sonnenuntergang am Strand genießen

Moskau, Russland

St Basilius Kathedrale in Moskau, Russland

Ein bisschen kitschig, aber wunderschön: Die St. Basilius Kathedrale in Moskau

Los Angeles, USA

Los Angeles Malibu Beach Pier

Relaxen am Malibu Beach – hier ist das Meer im Sommer so schön türkis

San Francisco, USA

San Francisco Golden Gate Bridge Aussicht

Der Klassiker: Mit dem Fahrrad über die Golden Gate Bridge nach Sausalito

Mumbai, Indien

Mumbai Renaissance Hotel Pool und Garten

Ich liebe den Ausblick auf den See vom Mumbai Renaissance Hotel

Seoul, Südkorea

Gyeongbokgung Palast in Seoul, Südkorea

Den Gyeongbokgung Palast in Seoul habe ich mir auch angesehen

Bilbao, Spanien

Spinne vor dem Guggenheim Museum in Bilbao

Die gruselige Spinne steht vor dem Guggenheim Museum in Bilbao

Sao Paulo, Brasilien

Surfen am Prainha Branca - Strand bei Sao Paulo

Surfen am Prainha Branca – geht übrigens auch im Wasser richtig gut

Boston, USA

Boston Harbor Hafen

Der Boston Harbor ist mein Lieblingsort in dieser schönen Stadt

Berlin, Deutschland

Reichstag Bundestag Berlin

Manchmal gibt’s auch Deutschland-Layover. Zum Beispiel in Berlin

London, England

Franziska Reichel Coconut Sports vor dem Westminster Abbey London

Ich liebe den Blick von der Westminster Bridge auf das Westminster Abbey

Sechs Monate frei. Und wie geht’s jetzt weiter?

Für alle, die es noch nicht wissen: Ich arbeite in den Sommermonaten sechs Monate Vollzeit und habe in den Wintermonaten sechs Monate komplett frei. Bezahlt werde ich aber das ganze Jahr (Teilzeitgehalt), sodass ich mit einer sparsamen Lebensweise auch im Winter einigermaßen über die Runden komme. Außerdem bleibe ich weiter sozialversichert, was natürlich ein riesiger Vorteil ist.

 

Obwohl ich für die freien Monate schon viele Pläne habe, möchte ich so flexibel wie möglich bleiben. Fest eingeplant sind bisher nur meine Philippinenreise und meine Reise auf die Karibikinsel Curaçao. Auf der Wunschliste stehen Südafrika, Costa Rica, Mexiko, Thailand, Indonesien und Israel. Ich freue mich jedenfalls wahnsinnig darauf, euch in den nächsten sechs Monaten mit auf meine Reisen zu nehmen. Also bleibt am Ball, es lohnt sich!

16 Gedanken zu „Rückblick: Sechs Highlights aus sechs Monaten Fliegen

  1. Nole

    Da hast du ja echt viel gesehen, in einem halben Jahr. Das Konzept mit einem halben Jahr arbeiten und ein halbes Jahr reisen hört sich nicht schlecht an 🙂

    Antworten
    1. Franzi Artikelautor

      Hi Nole.
      Es ist mega anstrengend weil man in den sechs Vollzeit-Monaten auf Anschlag fliegt. Aber zum Glück machts mir noch wahnsinnig viel Spaß, deshalb habe ich es die meiste Zeit als positiv empfunden. Jetzt freue ich mich aber wieder auf ein paar längere Reisen 🙂
      Liebe Grüße
      Franzi

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  2. Step

    Klingt einfach nur geil ;-))) Tolles freies Halbjahr wünsche ich dir, bin schon gespannt, von wo überall auf der Welt man von dir lesen wird – wer weiß, vielleicht ja auch mal zufällig zur gleichen zeit am gleichen Ort :-)))

    Antworten
    1. Franzi Artikelautor

      Hi Step,
      bei dir war ja bestimmt mindestens genauso viel los 🙂
      Dankeschön. Würde mich auch freuen, wenn wir uns mal irgendwo in der Welt treffen. Nutzt ihr eigentlich auch Follow Me?
      Liebe Grüße
      Franzi

      Antworten
      1. Step

        Naja, ich fliege das ganze Jahr über 100% und flieg nimmer interkontinental – das halte ich mit meinen 43 Jahren körperlich nicht mehr aus, die dauernden Zeitverschiebungen und die meist nur 24 Stunden Layover an einem Ort. Eure Touren sind soweit ich weiß im Durchschnitt länger was es sicher attraktiver macht. Insofern ist es das Jahr über bei mir ruhiger – sind eher Tagesaufenthalte in Europa, von Oslo, Stockholm, London, Frankfurt, Zürich, Nizza, Krakau, Lugano, Sarajevo etc Maximum ist mal Tel Aviv, Astana oder jetzt der Iran (Teheran und ganz neu Isfahan – super spannende Destinationen!). Das ist aber okay so. 1-2 Mal pro Jahr reise ich dann privat Langstrecke, jetzt im Nov eben Mexiko – und im Jan/Feb dann 5 Wochen Malaysia/Indonesien/Australien.

        Follow Me sagt mir jetzt eigentlich nix – wobei ich zugebe dass ich wenig ein Social Media Muffel bin, also vielleicht gibts das eh und ich habs nicht mitbekommen 😉

        Antworten
  3. Monique

    Sieht wirklich toll und abwechslungsreich aus, was du da im letzten halben Jahr gesehen hast und besuchen durftest:)
    Bin gespannt auf weitere Berichte:)
    LG, Monique

    Antworten
    1. Franzi Artikelautor

      Hi Monique,
      ja es war wirklich total schön. Oft stressig und anstrengend, aber die schönen Momente überwiegen definitiv.
      Liebe Grüße
      Franzi

      Antworten
  4. Thomas

    Wow, wunderbare Eindrücke. Ich beneide Dich einfach um Deine Job, wegen der schönen Ziele. Aber tauschen möchte ich wohl nicht – das wäre mir alles zu stressig. Aber, ich kann Deinen Berichten ja gemütlich vom Sofa aus folgen. Bin schon gespannt auf Deine Winterberichte.

    LG Thomas

    Antworten
    1. Franzi Artikelautor

      Hi Thomas,
      dankeschön!
      Ja, manchmal ist es wirklich extrem anstrengend – körperlich und auch psychisch 🙂
      Aber aktuell überwiegen für mich noch die positiven Seiten. Wie das in ein paar Jahren aussieht, kann ich natürlich noch nicht sagen. Ich lasse es einfach mal auf mich zukommen…
      Liebe Grüße
      Franzi

      Antworten
  5. Thomas

    Hallo,
    das liest sich natürlich super was du alles gesehen hast und gemeinsame Zielen erkenne ich (wobei es bei mir auf Jahre verteilt war). Ich muss bei dir aber daran denken, dass du immer nur wenige Tage (oder Stunden) an einem dieser Orte bist, den Zeitunterschied im Körper und dann geht es wieder zurück.
    Finde es spannend wo du überall unterwegs bist und hoffe du bist mit deinen 6 Monaten so zufrieden.
    Lg Thomas

    Antworten
    1. Franzi Artikelautor

      Hi Thomas,
      ja, es ist definitiv körperlich und auch psychisch anstrengend. Ich liebe meinen Job und für mich überwiegen definitiv die positiven Seiten. Ich will es aber auch nicht runterspielen – man muss schon wirklich sehr belastbar sein und sehr gute Nerven haben 🙂
      Liebe Grüße
      Franzi

      Antworten
  6. Markus O.

    Wow. du bist ja ordentlich rumgekommen in sechs Monate. Das schaffen ja andere in einem ganzen Leben nicht. Und jetzt direkt wieder los? Nicht schlecht 🙂
    Gruß
    Markus

    Antworten
    1. Franzi Artikelautor

      Hi Markus,
      darüber denke ich auch oft nach – schon irgendwie merkwürdig.
      Ja genau, die nächsten Monate möchte ich einfach ganz entspannt und ohne Zeitdruck reisen 🙂
      Liebe Grüße
      Franzi

      Antworten
    1. Franzi Artikelautor

      Hi Mario,
      ja, haben wir definitiv 🙂
      Grüße aus Doha, hoffe wir sehen uns bald wieder irgendwo in der Welt.
      Liebe Grüße
      Franzi

      Antworten
  7. Ela

    Liebe Franzi, echt spannend wo du überall in den letzten Monaten warst! 🙂 Für mich wäre das nix, ständig fliegen und alle paar Tage wo anders aufwachen. Ich fand es schon kräftezehrend im Sommer alle 2 – 3 Wochen für eine Woche zu verreisen. Deshalb Respekt, dass du zwischen den (wahrscheinlich doch auch immer mal wieder anstrengenden) Flügen nicht einfach nur chillst sondern dir noch so viel anguckst 😉
    Bin gespannt was im nächsten halben Jahr hier so zu lesen sein wird! Ich wünsch dir jedenfalls eine tolle Zeit!
    Alles Liebe,
    Ela

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