50 Fragen, die du im Flieger immer mal stellen wolltest

Fliegerwissen: 50 Fragen an eine Flugbegleiterin

Flugbegleiter ist schon lange kein Glamour-Job mehr. Obwohl viele meiner Kollegen und Kolleginnen bei Instagram immer noch hartnäckig die Champagnergläser in die Kamera halten, geht es bei unserem Job in erster Linie darum, die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Deshalb wundere ich mich auch immer ein bisschen darüber, dass ich oft ganze Gesprächsrunden zum Schweigen bringe, wenn ich auf einer Party laut ausspreche: Ich bin Flugbegleiterin. 

Flugbegleiter – irgendwo zwischen Himmel und Hölle 

Von Außenstehenden werden wir gleichermaßen beneidet und belächelt. Sogar in meinem Freundeskreis habe ich oft das Gefühl, dass ich der einzige Mensch auf der Welt bin, der sich nicht über seinen Job beschweren darf. Wenn ich mich über abartige Arbeitszeiten, Dauer-Jetlag und anstrengende Gäste auslasse, bekomme ich oft nur zu hören: „Ach komm, du musst doch nur ein paar Stunden Kaffee verteilen und danach liegst du schon wieder irgendwo am Strand.“ 

 

Ganz so easy ist es leider nicht – sonst würden den Job wohl viel mehr Leute machen. Auf jeden Champagner in der Skybar kommen geschätzt zwei schlaflose Nächte, fünf kotzende Kinder, drei kleine Nervenzusammenbrüche und 20 wütende Geschäftsleute, die ihren Frust an uns auslassen. Trotzdem überwiegen für mich eindeutig die positiven Seiten am Flugbegleiter Job. Ich liebe die tollen Reisen, die schönen Hotelzimmer, die viele Freizeit und ehrlich gesagt habe ich absolut kein Bedürfnis danach, ein Büro noch einmal von innen zu sehen. 

 

Und dass der Job auch andere Menschen fasziniert, merke ich vor allem an den vielen Fragen, die bei jeder Gelegenheit auf mich einprasseln. Sogar hier auf dem Blog drehen sich mehr als die Hälfte aller Mails und Kommentare nicht um Reiseziele oder Unterkünfte. Viel öfter werde ich gefragt: „Wie wird man eigentlich Flugbegleiter?“ oder „Wie sieht denn eigentlich so ein Layover bei euch aus?“. In den letzten Tagen habe ich deshalb die 50 häufigsten Fragen zum Flugbegleiter Job gesammelt und sie so gut wie möglich beantwortet. Die ersten 25 Antworten gibt es heute in diesem Artikel. 

Lufthansa Flugzeug am Flughafen München

Der Flughafen München ist in den letzten Jahren mein zweites Zuhause geworden

1. Warum trinken im Flugzeug immer alle Tomatensaft?

Fragen, die die Welt bewegen: Warum trinken im Flugzeug sogar die Passagiere Tomatensaft, die das Zeug im heimischen Supermarkt niemals anrühren würden – also 99,9 Prozent? Theorien gibt es verschiedene: Zum einen schmeckt die rote Pampe im Flugzeug tatsächlich besser. Das liegt daran, dass der Luftdruck ziemlich niedrig ist und dadurch das Geruchs- und Geschmacksempfinden sinkt. Fruchtige Aromen sind allerdings eine Ausnahme. Sie bleiben über den Wolken stabil, sodass Tomatensaft hoch über den Wolken tatsächlich besser schmeckt.

 

Ich persönlich glaube allerdings eher an den Herdentrieb der Menschen. Oft bestellt stundenlang niemand Tomatensaft. Wenn dann aber die ersten Passagiere danach verlangen, wollen plötzlich alle den Saft haben. 

2. Was passiert bei Turbulenzen?

Unsere Cockpitkollegen versuchen immer, Turbulenzen so gut wie möglich zu umfliegen. Das liegt aber nicht daran, dass sie so gefährlich sind. Stattdessen sind sie einfach nur stressig für die Passagiere und lästig für das Personal, da sie den Flugablauf stören. Die Kräfte, die bei Turbulenzen auf das Flugzeug einwirken, sind aber bei weitem nicht so stark, dass sie das Flugzeug beschädigen oder sogar auseinander brechen könnten. 

 

Es gibt drei Arten von Turbulenzen: Thermische, mechanische und Turbulenzen durch Windscherung. Thermische entstehen durch warme, aufsteigende Luft und werden wie ein Hüpfen wahrgenommen. Mechanische Turbulenzen entstehen beispielsweise durch Berge oder Bauwerke, die die Windströmungen unterbrechen – sie lassen sich gut durch entsprechende Routenplanung vermeiden. Die Windscherung bezeichnet die Grenze zwischen zwei unterschiedlichen Windgeschwindigkeiten oder -Richtungen. Hier erlebt ihr zum Beispiel Turbulenzen, wenn das Flugzeug in einen Jetstream rein- oder rausfliegt. 

3. Warum schenkt ihr auf Kurzstrecke von hinten nach vorne Getränke aus?

Auf der innerdeutschen Kurzstrecke führen die meisten Airlines den Service in der Economy von hinten nach vorne durch. Das liegt daran, dass die Trolleys für die Eco in der hinteren Bordküche gestaut sind. Und weil das Flugzeug bei Servicebeginn noch im Steigflug ist, müssten wir Flugbegleiter dann mit unseren schweren Wagen „Bergsteigen“ gehen. 

4. Welche Bestellungen nerven euch am meisten?

Mich persönlich nervt es am meisten, wenn sich ein Gast das gesamte Getränkeangebot herunterbeten lässt, um dann anschließend ein Wasser zu bestellen. Ansonsten kann natürlich jeder bestellen was er will – wobei das Ausschenken von stark schäumenden Getränken wie z.B. Cola Light oder Dosenbier schon ziemlich lästig ist. Kleiner Tipp: Wenn man euch fragt, ob ihr stilles oder Sprudelwasser haben möchtet, ist „Medium“ keine Option. 

5. Warum sind die Flugzeugfenster rund?

In der Kabine herrscht ein künstlicher Kabinendruck, der deutlich höher liegt als der Außendruck – dadurch wird der Durchmesser des Flugzeugrumpfes leicht vergrößert. Runde Fenster lassen diese Kräfte problemlos vorbeifließen. Eckige Fenster könnten dagegen zu einer Verstärkung der Kräfte auf das Flugzeuggehäuse und somit zu Rissen führen.

Stockholm Schärengarten Archipel

Office View: Definitiv eine der schönsten Seiten an meinem Flugbegleiter Job

6. Darf mein Kind während dem Flug ins Cockpit schauen?

Nein, leider darf während dem Flug (außer fliegendes Personal und Angehörige) niemand mehr ins Cockpit. Gerne aber beim Aussteigen, wenn wir wieder sicher gelandet sind. 

7. Bekommt ihr eure Flugtickets eigentlich günstiger?

Reguläre Tickets sind für uns nur unwesentlich günstiger. Wir können aber zu stark vergünstigten Preisen für uns und unsere Angehörigen freie Plätze auf dem Flieger buchen – das nennt man dann Standby-Fliegen

8. Was sind die dümmsten Fragen, die Passagiere an Board stellen?

Da gibt es vieles von „Wo sind wir gerade?“ über „Ist das da unten der Mond?“ bis hin zu „Kann der Pilot nicht schneller fliegen?“. Mein aktueller Favorit auf USA-Flügen: „What’s in a Gin and Tonic?“

9. Warum verhalten sich viele Menschen im Flugzeug so komisch?

Viele Fluggäste verhalten sich im Flugzeug tatsächlich irrational und zum Teil sogar ziemlich gestört. Das reicht von kindischen Verhaltensweisen („Der vor mir soll seinen Sitz nicht zurückklappen!“) über Trotzreaktionen („Ich setze mich erst wieder hin, wenn ich einen Gangplatz bekommen habe!“) bis hin zu aggressivem Verhalten. 

 

Ich bin keine Psychologin, aber ich glaube, dass der Gedanke, zwölf Stunden mit 200 anderen Menschen auf engstem Raum in einer Blechröhre eingesperrt zu sein, eine extreme psychische Belastung darstellt. Dadurch verstärken sich die negativen Verhaltensweisen der Menschen, die uns auf dem Boden vielleicht gar nicht aufgefallen wären. Dazu kommt dann mit Sicherheit noch das eine oder andere Glas Wein. 

10. Warum ist es so schlimm, wenn jemand auf der Toilette raucht?

Im Flugzeug ist ein Feuer so ziemlich das gefährlichste, was allen Beteiligten passieren kann. Kann ein Brand nicht rechtzeitig gelöscht bzw. eine Notlandung eingeleitet werden, breiten sich Rauch und Flammen rasant in der Kabine aus. Lasst eure Zigaretten also unbedingt aus und sagt sofort einem Flugbegleiter Bescheid, wenn ihr einen anderen Passagier beim Rauchen beobachtet. Übrigens lösen auch E-Zigaretten auf der Toilette den Feueralarm aus. 

Cebu Pacific Flugzeug Philippinen Palawan

Als Flugbegleiter dürfen wir auch mit anderen Airlines günstig Standby fliegen

11. Was ist der sicherste Sitz im Flugzeug?

Den einen sicheren Sitz gibt es im Flugzeug definitiv nicht. Statistisch gesehen haben Passagiere in der Nähe des Hecks im Falle eines Unfalls allerdings eine 40 Prozent größere Überlebenschance. Viel wichtiger ist aber, dass ihr euch die Schutzhaltung (wird auf den Sicherheitskarten am Sitz erklärt) und die Lage der Notausgänge gut einprägt. 

12. Was ist der beste Sitz im Flugzeug?

In der Business Class kann ich euch empfehlen, einen Platz in der Mitte des Compartments zu buchen, sodass ihr ungefähr gleich weit entfernt von Küche und Toiletten seid. In der Eco wird es schon schwieriger. Grundsätzlich füllt das Bodenpersonal aber gerne von vorne nach hinten auf, sodass ihr bei einem nicht ausgebuchten Flug im hinteren Bereich die besten Chancen auf eine eigene Sitzreihe habt.

 

Bei einem Nachtflug ist es in den letzten beiden Reihen allerdings oft hell und laut, da hier die Servicevorbereitungen in der Küche weiterlaufen. Das gleiche gilt für die beiden vorderen Reihen im Compartment, wenn es dort eine Küche gibt. Auch die Beinfreiheit hinter einer Trennwand ist mit Vorsicht zu genießen: Hier befinden sich bis zu vier Halterungen für Babybetten – es kann also ziemlich laut werden. Das Kommando „Boarding Completed“ bedeutet übrigens, dass alle Gäste eingestiegen sind, und ihr euch einen besseren Platz sichern könnt. 

13. Warum schmeckt das Flugzeugessen so schlecht?

An den Zutaten liegt es jedenfalls nicht – die sind tatsächlich hochwertig. Es sind eher die Druckverhältnisse, die Vibration und die Luftfeuchtigkeit, die das Essen fad schmecken lassen. Sowohl Nase als auch Geschmacksnerven nehmen deutlich weniger wahr als auf dem Boden – es ist ein bisschen so, als würde man mit einem Schnupfen essen. 

14. Kann in ein Flugzeug der Blitz einschlagen?

Ja, das passiert sogar relativ häufig. Allerdings ist das Flugzeug – genau wie ein Auto – ein Faradayscher Käfig. Euch kann also nichts passieren, solange ihr euch im Innenraum befindet. Gefährlich ist es eigentlich nur draußen. Bei Unwetter verzögert sich deshalb oft das Deboarding, da Passagiere nur über geschlossene Brücken und nicht über Metalltreppen aussteigen dürfen. 

15. Dürft ihr euch während dem Flug ausruhen oder sogar schlafen?

Ja, viele Airlines haben auf den Langstreckenflugzeugen ein „Crewrest“ – das ist ein kleiner Schlafsaal mit Stockbetten. Außerhalb der Servicezeiten hat die eine Hälfte der Crew Wache, während die andere Hälfte schlafen geht. Danach wird getauscht. Auf ultralangen Flügen, zum Beispiel nach Brasilien oder Mexiko, haben wir bis zu drei Stunden Ruhezeit. 

Stockholm Schärengarten Archipel

Stockholm bietet definitiv einen der schönsten Landeanflüge

16. Gibt es geheime Codes, mit denen Flugbegleiter kommunizieren?

Das Gerücht hält sich hartnäckig. Zumindest bei meiner Airline gibt es die aber (bis auf eine winzig kleine Ausnahme) nicht. 

17. Warum müssen für Start und Landung die Sonnenblenden geöffnet sein?

Die Sonnenblenden müssen offen sein, damit die Crew im Fall einer Evakuierung die Außenbedingungen im Blick hat. So sehen wir zum Beispiel, ob wir eine Tür problemlos öffnen können, oder ob sie möglicherweise eine Gefahr für Passagiere darstellt. Um einen schnellen Evakuierungsfluss zu gewährleisten, ist es außerdem wichtig, dass die Lichtverhältnisse im Innen- und Außenbereich annähernd gleich sind.  

18. Warum muss ich während dem Flug angeschnallt sein?

Bei vielen Airlines gilt die Anschnallpflicht auch dann, wenn die Anschnallzeichen ausgeschaltet sind. Das liegt daran, dass Turbulenzen jederzeit und vollkommen unerwartet auftreten können. Wer schonmal während einem Flug den Boden unter den Füßen verloren hat, weiß wovon ich rede. Ich kann euch deshalb wirklich nur ans Herz legen, den Gurt immer locker angelegt zu lassen. 

19. Warum wird vor Start und Landung das Licht gedimmt?

Das Dimmen der Kabinenbeleuchtung während Start und Landung hat verschiedene Gründe. Zum einen lassen sich bei geringem Licht die Leuchtstreifen am Boden und die Notausgangslichter besser erkennen. Ähnlich wie bei den Sonnenblenden ist es aber auch hier wichtig, dass sich die Augen von Besatzung und Passagieren auf die Lichtverhältnisse im Außenbereich einstellen. 

20. Geht da wirklich so viel zwischen Piloten und Flugbegleitern?

In einer Forsa Umfrage habe ich einmal gelesen, dass sich jeder fünfte Deutsche schon einmal am Arbeitsplatz verliebt hat und jeder siebte dort sogar einen Partner gefunden hat. Flugbegleiter und Piloten arbeiten nicht nur professionell zusammen, sondern verbringen oft auch im Layover Zeit miteinander. Ich denke, es macht also schon Sinn, dass unsere Anbandel-Quote ein bisschen über dem Durchschnitt liegt. Von den ganzen wilden Geschichten, die man in den Medien so mitbekommt, solltet ihr aber maximal ein Viertel glauben. 

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21. Was passiert, wenn ein Triebwerk ausfällt?

Was für Passagiere mit Flugangst wie ein Horrorszenario klingt, ist eigentlich kein großes Drama. Triebwerke fallen nur sehr selten aus und wenn doch, sind sowohl das Flugzeug als auch die Cockpitcrew optimal für einen solchen Fall vorbereitet. Da die großen Maschinen mit mindestens zwei oder sogar vier Motoren unterwegs sind, kann das Flugzeug weiter ohne Probleme fliegen und auch sicher landen. Dass der Pilot trotzdem einen Ausweichflughafen ansteuert ist zum einen eine präventive Maßnahme und zum anderen auch notwendig, da sich durch das fehlende Triebwerk der Spritverbrauch erhöht. 

 

Problematisch kann es werden, wenn das Triebwerk explodiert – wie erst vor kurzem beim A380 von Air France. Hier musste das Flugzeug tatsächlich notlanden, da Teile des zerfetzten Triebwerks im schlimmsten Fall weitere Schäden am Flugzeug verursacht hätten. Dass zwei Triebwerke gleichzeitig ausfallen ist extrem unwahrscheinlich. Passiert ist es aber beispielsweise bei der spektakulären Notwasserung des A320 im Hudson River – die Ursache war hier ein Vogelschlag. Zum Glück haben alle Passagiere überlebt. 

22. Warum gibt es Aschenbecher im Flugzeug?

Die Aschenbecher an den Toilettentüren sind tatsächlich gesetzlich vorgeschrieben – auch neue Flugzeuge werden noch damit ausgestattet. Hier können verbotenerweise angezündete Zigaretten sicher ausgedrückt werden, ohne dass sie mit Papier oder anderen brennbaren Materialien in Kontakt kommen. 

23. Nervt es euch, wenn Passagiere den Call-Button benutzen?

Nein, wenn ihr wirklich etwas braucht, nervt es uns absolut nicht. Dass in den Boardküchen jederzeit Getränke bereitstehen, sollte sich aber inzwischen rumgesprochen haben. Deshalb finden wir es schon ab und zu ein bisschen merkwürdig, wenn ihr zwei Reihen entfernt auf dem Gangplatz sitzt und trotzdem fünfmal klingeln müsst. 

24. Warum hat das Flugzeugfenster ein Loch?

Das „Breather Hole“ sorgt dafür, dass der Luftdruck zwischen den beiden Scheiben im Gleichgewicht bleibt. Denn das Flugzeugfenster besteht aus insgesamt drei Acryl-Scheiben, von denen nur die äußere mit dem Flugzeugrumpf verbunden ist. 

25. Ist es gefährlich, wenn sich bei Turbulenzen die Tragflächen biegen?

Tragflächen sind extrem stabil und bei den modernen Passagierflugzeugen gibt es nicht einen einzigen Fall, in dem ein Flügel tatsächlich gebrochen wäre. Dass die Tragflächen bei Turbulenzen nach oben und unten schwingen hat eigentlich nur Vorteile, denn durch ihre Biegsamkeit wirken sie wie Stoßdämpfer und federn die Luftunruhen ab. So empfinden wir den Flug im Inneren der Kabine noch als relativ ruhig, während wir mit starren Tragflächen vermutlich schon lange aus den Sitzen geflogen wären. 

Noch Fragen? Dann ab damit in die Kommentare

Wenn ihr nach dieser Informationsflut noch Fragen habt, gerne immer her damit. Die nächsten 25 Fragen beantworte ich euch im nächsten Blogpost, der wahrscheinlich am Wochenende erscheinen wird. Am Sonntag geht es für mich übrigens weiter nach Los Angeles – ich freue mich jetzt schon riesig auf ein paar Tage Sonne und Strand. Ansonsten stehen in diesem Monat noch Washington, eine Kurzstreckentour und ein Flug nach Shanghai im Monatsübergang auf dem Plan. 

 

Leeres Flugzeug Innenraum Airbus 320 Lufthansa

Mein Arbeitsplatz: Ich bin immer noch froh über die vielen Möglichkeiten, die mir der Flugbegleiter Job bietet

7 Gedanken zu „50 Fragen, die du im Flieger immer mal stellen wolltest

  1. Step

    Coole Erklärungen, Franzi, speziell die Frage nach dem Warum des Öffnens der Sonnenblenden kommt sehr häufig. Dass der Job neben toll auch extrem herausfordernd sein kann, kann ich aus vollem Herzen bestätigen.

    Und die Tomatensaft-Klassiker sind finde ich auch extrem Nationen abhängig. Von den Westeuropäern trinken eigentlich die Deutschen überdurchschnittlich viel, ansonsten hält es sich aber eher in Grenzen. Spitzenreiter aber sind Russen und weitere Osteuropäer, auf diesen Flügen geht uns regelmäßig der „Sok Tamat“ aus…hier ist der Grund im Übrigen, dass sie ihn nicht nur am Flieger sondern auch im echten Leben quasi regelmäßig trinken – als Katergetränk, das viele Menschen in Russland praktisch täglich brauchen nach ihrem hohen Alkoholkonsum.

    Bin schon gespannt, was in den weiteren 25 Fragen noch so zur Sprache kommt 😉

    Viel Spaß in Kalifornien…..

    Antworten
  2. Thomas

    Danke für die vielen Antworten.

    Als Vielflieger hab ich aber tatsächlich noch eine Frage: Warum weckt ihr schlafende Passagiere auf einem Langstreckenflug zu den Mahlzeiten (Business)? Egal ob ich bei Abflug angebe geweckt zu werden oder nicht – in 50% der Fälle werde ich geweckt. Egal was ich angegeben habe…

    Warum ist es für euch so wichtig schlafende Passagiere zu wecken?

    Ich habe noch nie Tomatensaft bestellt oder sonst irgendwelche Extras gewünscht. Aber manchmal ist mir das x-fache Nachfragen nach Wünschen echt zu viel des Guten. Da wird man teilweise schon am Schlafen gehindert weil permanent jemand vom Boardpersonal meint mir etwas gutes tun zu müssen – dabei wäre in Ruhe lassen das Beste und einfachste. Wenn ich etwas brauche gibt´s ja den Knopf…

    Antworten
  3. Barbara

    Das sind eine Menge Antworten, spannend! Ich finde es interessant, dass sich doch viele Menschen mit solchen Themen beschäftigen.
    Jetzt interessiert mich natürlich die winzig kleine Ausnahme, Euer geheimer Code! 😉

    Antworten
  4. Monique

    Hi Franzi,
    ist ja cool, dass du die ganzen Fragen mal zusammengefasst hast.
    Ich denke, dass für jeden ein paar Dinge dabei sind, die einem noch nicht bewusst waren.
    LG Monique

    Antworten
  5. Jana Biehm

    Liebe Franzi,
    den Artikel finde ich wirklich sehr spannend und da gibt es so einiges, was ich bisher noch nicht gewusst oder mir komplett anders vorgestellt habe. Vielen Dank dafür.
    Lieben Gruß
    Jana

    Antworten
  6. Gina H.

    Wirklich super geschrieben – vielen Dank für die vielen Infos. Mich fasziniert der Beruf auch total und es würde mich mal interessieren, wie gut er sich mit Familie und (kleinen) Kindern vereinbaren lässt?
    LG Gina

    Antworten
  7. Chris

    Ja, wirklich cooler Artikel. Auch wenn es schon einige Texte dieser Form im Internet gibt finde ich diesen hier sehr persönlich und ausführlich. Den Teil 2 werde ich mir gleich durchlesen.
    Die Faszination und die damit verbundenen Fragen erkläre ich mir generell mit der Faszination Fliegeb und damit, dass die Flugbegleiter nun mal der erste Ansprechpartner sind. Den Piloten kann man ja schlecht fragen.
    Eine Frage hätte ich noch zu den versteckten Codes. Vor kurzen las ich irgendwo, dass es einen gibt, wenn eine Leiche mitfliegt? Dann wird irgendein englischsprachiger Name genannt, an den ich mich aber nicht mehr erinnere. Wahrheit oder Mythos?

    Antworten

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