A-Rosa: Die Highlights von Holland und Belgien in 7 Tagen

A-Rosa Silva Flusskreuzfahrt Holland und Belgien - Erfahrungsbericht

[Alex schreibt] Ich kuschele mich tiefer in meine Decke, nehme noch einen Schluck von meinem Kaffee und blinzele in die fahle Herbstsonne. Aus dem Pool ertönen leise Stimmen, an den Tischen vor der Bar klirren Gläser, Zeit für einen frühen Sundowner. Ansonsten ist es ist ruhig auf dem Sonnendeck der A-Rosa Silva, die langsam rheinaufwärts schippert. Zu beiden Seiten des Flusses grüne Wiesen, hier und da grasen ein paar Kühe, niederrheinisches Landidyll.

Das Leben an Bord der A-Rosa Silva: Entschleunigung pur

Unglaublich, dass die Woche auf dem Schiff so gut wie vorbei ist. Schon in der Nacht werden wir in Köln anlegen, wo wir frühmorgens von Bord gehen. Dabei hatte ich mich so an den Rhythmus der Flusskreuzfahrt gewöhnt: Jeden Morgen woanders aufwachen, jeden Tag eine neue Stadt kennenlernen, dazwischen das Bordleben genießen. Das heißt allen voran köstlich essen. Im Pool abtauchen, danach in der Sauna schwitzen und sich im Bademantel eingemummelt an Deck durchwehen lassen. Mich ans Fenster meiner Kabine setzen und einfach nur aufs Wasser gucken, schauen, wie die Landschaft langsam an mir vorbeizieht. Feststellen, wie das Gefühl der Entschleunigung mit jedem Kilometer auf dem Fluss größer wird.

 

1.130 Kilometer haben wir zurückgelegt bei unserer Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Silva von Duisburg bis ins Delta von Rhein, Maas und Schelde und zurück nach Köln. Sieben Städte in sieben Tagen haben wir dabei mitgenommen in den Niederlanden und in Belgien. Von Duisburg nahmen wir zunächst Kurs auf Hoorn, von dort ging es weiter nach Amsterdam, Rotterdam, Gent, Brügge und Antwerpen und schließlich über Nijmegen zurück nach Deutschland.

 

Allein in Amsterdam kann man natürlich locker mehrere Tage verbringen, ohne sich zu langweilen, gleiches gilt für Rotterdam und auch kleine Perlen wie Gent und Brügge verlässt man nur ungern nach einem halben Tag. Das Schöne: Man bekommt bei einer solchen Flusskreuzfahrt viele Inspirationen für künftige Wochenendtrips. Die Highlights unserer Stippvisiten in den schönsten Städten Hollands und Belgiens stelle ich Euch hier vor.

Die erste Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Silva auf dem Rhein. Mein Erfahrungsbericht und die Highlights von Holland und Belgien.

An Deck der A-Rosa Silva: Das Kreuzfahrtschiff schippert den Rhein entlang 

Die erste Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Silva auf dem Rhein. Mein Erfahrungsbericht und die Highlights von Holland und Belgien.

Zeit für ein bisschen Wellness: Relaxen im Spa der A-Rosa Silva

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Frühstück auf dem Kreuzfahrtschiff: Frisches Obst für den perfekten Start in den Tag

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Natürlich dürfen auch leckere Desserts nach dem Abendessen nicht fehlen

Beschauliches Hoorn: Westfriesisches Backsteinidyll am Ijsselmeer

Durch die Masten der Segelboote im Yachthafen sind sie schon zu erkennen, die schmalen, typisch holländischen Backsteinhäuser mit den langen Fenstern, durch die wir später neugierig hinein spähen und feststellen: die Bewohner Hoorns haben ein unglaubliches Händchen für Interior Design. Hoorn, das ist ein beschauliches Städtchen an einer Bucht des Ijsselmeeres in Westfriesland, einst eine strategisch wichtige Hafenstadt, von der die Schiffe der „Verenigde Oost-Indische Compagnie“ nach Asien aufbrachen und Gewürze zurück nach Holland brachten.

 

Von dieser „goldenen“ Zeit zeugen unter anderem die prachtvollen Kaufmannshäuser auf dem Hauptplatz Roode Steen und in den umliegenden Straßen und jede Menge schöner Kirchen. Einen Plan braucht man nicht für das überschaubare Hoorn. Die Devise lautet: einfach treiben lassen, in den einen oder anderen Vintage-Laden hineinschauen, auf dem Markt ein Stück Käse probieren, in einem der schönen Teehäuser wie dem Gumbleton zum High Tea einkehren oder den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in D’Oude Waegh am Hauptplatz beschließen und das Ambiente des historischen Gebäudes genießen.

Die erste Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Silva auf dem Rhein. Mein Erfahrungsbericht und die Highlights von Holland und Belgien - Landgang, Sightseeing und Sehenswürdigkeiten in Hoorn

Der Hafen von Hoorn: Die niederländische Stadt ist den meisten Besuchern eher unbekannt

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Dabei gibt es in Hoorn richtig viel zu sehen und zu entdecken

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Zum Beispiel die malerischen Häuser und Gassen, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden

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Und die vielen schönen Cafés und Restaurants, die in Hoorn an jeder Ecke warten

Quirliges Amsterdam: Rembrandt, Grachten, Coffee- und Antik-Shops

Amsterdam ist eine Partystadt. Spaziert man Sonntags morgens um neun Uhr durch die Straßen im Zentrum, stößt man auf die Spuren der feierwütigen Touristen, die in den Coffeeshops und Bierkneipen rund um das Rotlichtviertel die Nacht zum Tag gemacht haben. Wir sind an diesem frühen Sonntagmorgen auf den Spuren Rembrandts unterwegs, dem wohl berühmtesten Amsterdamer aller Zeiten. Bei einem dreistündigen Spaziergang mit Anna von With Locals lernen wir nicht nur interessante Fakten über das Leben des Malers kennen, sondern auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Dam mit dem königlichen Palast und einige der angesagtesten Viertel Amsterdams.

 

Vom Nieuwmarkt führt uns der Wege direkt nach De Wallen, das Rotlichtviertel, denn hier steht kurioserweise die älteste Kirche Amsterdams, die Oude Kerk, in der heute nicht mehr gebetet, sondern Kunst ausgestellt wird. Das angesagte Café Quartier Putain hat seine Pforten leider noch geschlossen. Wir bummeln weiter, vorbei an alten Gildehäusern, werfen einen Blick auf das Anne-Frank-Haus, das Rembrandthaus und die Westerkerk, die größte Kirche Amsterdams, wo auch Rembrandt begraben ist. Die „Rembrandt-Route“ führt uns mitten durch das unfassbar schöne Grachtenviertel Amsterdams, wo wir am kleinsten Haus und am schiefsten Haus der Stadt vorbei kommen. Letzteres ist eines der typischen, schmalen Häuser aus dem 17. Jahrhundert mit den hübsch verzierten Giebelfassaden.

 

Zwei Viertel, die ich besonders ans Herz legen kann, sind die „9 Straatjes“ und Joordan. Die „9 Straatjes“ sind neun Gassen im Grachtengürtel, zwischen der Prinsen-, Keizers- und Herengracht, und ein Paradies für alle Liebhaber kleiner Boutiquen, Buchhandlungen und Kunsthandwerk und gemütlicher Cafés. Joordan ist eigentlich ein Wohngebiet, auch Rembrandt hat zuletzt hier gelebt. In den engen Straßen an den Kanälen und in den Gassen gibt es aber auch jede Menge schöner Concept Stores, Antiquitätenläden, Cafés und Restaurants. Zwei Lokale in Joordan, die Ihr unbedingt ausprobieren solltet, sind das Little Sal in der Rosengracht und das Winkel 43 am Noordermarkt. En Tipp für den Abend: Eine Grachtentour zu Wasser durch das beleuchtete Amsterdam.

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Amsterdam ist berühmt für seine wunderschönen Grachten

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Der Königliche Palast am Dam (Hauptplatz) von Amsterdam

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Amsterdam ist ein Paradies für Foodies und Kaffee-Liebhaber

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Auch essen kann man überall richtig gut – zum Beispiel Ceviche im Restaurant Little Sal

Rotterdam: Wolkenkratzer, Markthalle und Wassertaxi

Rotterdam, das war für mich lange Zeit einfach nur Industrie und ein großer Hafen. In den letzten Jahren hat sich Rotterdam indes zur „It-Destination“ gemausert, allen voran für Liebhaber moderner, spektakulärer Architektur. Diese schauen wir uns bei unserem Landgang näher an. Wir starten am alten Hafen, wo wir auf den ersten Wolkenkratzer Europas stoßen, das 1898 im Art Nouveau-Stil erbaute De Wuitte Haus. Ein wenig fühle ich mich an den Zauberwürfel aus meiner Kindheit erinnert beim Anblick der weiß-gelben Kubushäuser ein paar Hundert Meter weiter. Schwer vorstellbar, wie es sich in den gekippten Wohnwürfeln lebt, die wie Baumkronen über Pfahlhäusern aus Beton thronen. Wer es ausprobieren möchte: Neben den 38 Wohnungen gibt es hier auch ein Hostel.

 

Dann wartet ein Schlemmer-Eldorado auf uns: die Markthal, ein imposanter, bogenförmiger Bau, der wegen des gigantisch-großen, bunten Deckengemäldes innen auch die Sixtinische Kapelle von Rotterdam genannt wird. Über 90 Markstände gibt es hier, wir probieren uns durch eine Handvoll. Besonders zu empfehlen: der Trüffelkäse bei Cheese & More und die Stropwafels, das sind mit Karamellsirup gefüllte Teigwaffeln, von Goudstroop. In dem Bogen um die Markthalle befinden sich übrigens 228 Wohnungen, ich wäre wahrscheinlich Dauergast an den Essenständen!

 

Was man sich sonst in Rotterdam anschauen muss? Auf jeden Fall die Erasmusbrücke, die ein bisschen wie eine Harfe aussieht, aber den Beinamen „Der Schwan“ trägt und die Innenstadt mit dem Viertel Kop van Zuid verbindet. Highlights in Kop van Zuid sind unter anderem das Hotel New York in dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Holland-Amerika-Linie mit einem toll eingerichteten Café und die drei Türme De Rotterdam. Die Skyline von Kop van Zuid, die Rotterdam auch den Beinamen „Manhattan an der Maas“ einbrachte, kann man am besten bei einer rasanten Fahrt mit dem Wassertaxi bewundern. Für das Rotterdamer Pendant zu Joordan und den 9 Straatjes, die Witte de Withstraat, fehlt uns leider die Zeit. Ein Grund mehr, Rotterdam erneut einen Besuch abzustatten.

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Die berühmte Erasmusbrücke in Rotterdam – die Stadt ist ein Traum für Architektur-Liebhaber

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Absolut sehenswert sind auch die bunten Kubushäuser in Rotterdam…

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… und natürlich die wunderschön gestaltete Neue Markthalle

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Wer die Neue Markthalle in Rotterdam besucht, sollte unbedingt ein bisschen Hunger mitbringen

Gent: Flämische Kunststadt und himmlische Ruhe in Ostflandern

225 Kilometer, vier Schleusen und eine Nacht an Bord der A-Rosa Silva später dann das Kontrastprogramm zum hypermodernen Rotterdam: das malerische Gent, die Hauptstadt der belgischen Provinz Ostflandern, die mit Brügge, Antwerpen und Brüssel das Quartett der flämischen Kunststädte bildet. In Gent wartet eine hübsche, mittelalterliche Altstadt mit einer der größten Wasserburgen Europas, der Gravensteen, dem imposanten Belfried und der St.-Bavo-Kathedrale, die eines der wichtigsten Altarbilder der Welt beheimatet.

 

Am schönsten ist es, sich einfach durch die Straßen und Sträßchen entlang der Grachten und Kanäle treiben zu lassen, hier eine Brücke zu überqueren und sich dort zu verlieren. Dabei entdeckt man kuriose Läden wie The Fallen Angels oder urige Cafés wie das Barrazza, wo ich bei einer heißen Schokolade einfach mal wieder nur aufs Wasser schaue.

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Genau wie Amsterdam hat auch die belgische Stadt Gent wunderschöne Grachten zu bieten

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Besonders schön in Gent: Die farbenfrohen und liebevoll gestalteten Häusern

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Viele der schönen Häuser liegen direkt am Fluss – da kommt gleich ein bisschen Romantik auf

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Eine Boutique in Gent – die Stadt ist einfach wunderbar zum Flanieren, Kaffee trinken und stöbern

„Brügge sehen und sterben“ – die wohl romantischste Stadt Belgiens

Weder für die malerischen Kanäle noch für die mittelalterlichen Kirchen kann sich der Auftragskiller Ray begeistern, der in „Brügge sehen und sterben“ in den Zwangsurlaub nach Brügge geschickt wird. Wer den Film kennt, hat schon einige der Sehenswürdigkeiten der kleinen Stadt in Westflandern gesehen wie die Heilig-Blut-Basilika, den Grote Markt, den Belfried und den Rozenhoedkaai, einem der wohl bekanntesten Fotomotive der Stadt, die als Schmuckkästchen Belgiens gilt.

 

Das ist Brügge tatsächlich, je tiefer man eintaucht in die Straßen und Gassen und die Haupttouristenpfade mit den Bierlokalen hinter sich lässt. Dann findet man enge Brücken wie die Bonifatiusbrücke, mit Efeu bewachsene, verwinkelte Backsteinhäuser, kleine Terrassencafés am Kanal, hübsche Bistros, verträumte Klostergärten wie den Beginenhof. Spätestens dann nimmt einen der Zauber dieser charmanten Stadt voll und ganz gefangen und es bleibt nur festzustellen: Brügge ist alles andere als „‘n Scheißkaff“.

Die erste Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Silva auf dem Rhein. Mein Erfahrungsbericht und die Highlights von Holland und Belgien - Landgang, Sightseeing und Sehenswürdigkeiten in Brügge

Diese Bilder kennen die meisten von uns schon aus dem großartigen Film „Brügge sehen und sterben“

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Wer möchte, kann sich in Brügge einmal quer durch die vielen Cafés und Restaurants schlemmen

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Die Stadt ist alles andere als „‘n Scheißkaff“, wie sie von Ray im Film beschrieben wird

Die erste Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Silva auf dem Rhein. Mein Erfahrungsbericht und die Highlights von Holland und Belgien - Landgang, Sightseeing und Sehenswürdigkeiten in Brügge

Im Gegenteil: Es gibt nur wenige andere europäische Städte, die mit Brügges Schönheit mithalten können

Schokoladiges Antwerpen: Mehr als nur Diamanten und Design

Antwerpen verbindet man vor allem mit zwei Dingen: Diamanten und Mode. Doch die Glitzersteine und Fashion-Designer lassen wir links liegen. Wir begeben uns auf eine schokoladige Entdeckungstour durch Antwerpen, denn wenn Belgien für eines berühmt ist, dann ist es Schokolade. Unser erster Stopp: Das Cross Roast, wo wir die Schokolade von Chocolatoa kosten. Wusstet Ihr, dass man die Haut von Kakaobohnen trocknen und zu Tee weiterarbeiten kann? Getrunken wird der orangefarbene Tee zusammen mit einer Schokolade aus 100 Prozent Kakao. Nach Grand Cru Schokolade mit Tabasco- und Fruchtnoten bei Pierre Marcoloni, himmlischen Kreationen bei Elisa chocolates und einer dickflüssigen Pralinée-Trinkschokolade bei Quetzal sind wir bereits im Schokoladenhimmel.

 

Doch das wird noch getoppt, bei The Chocolate Line von Dominique Persoone, so was wie der Punk unter den Chocolatiers. „An orgasmic experience“ verspricht uns Luis von With Local, der uns bei der Schokoladentour durch Antwerpen nicht nur viel über Schokolade erzählt, sondern uns auch die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigt wie den Grote Markt und die Kathedrale. Tatsächlich: Das, was 2016 als beste Praline der Welt gekürt wurde, eine Kreation aus japanischer Limette mit Himbeeren, ist wahrlich göttlich. Ebenfalls der Hammer: die Pralinen mit Erdnuss und Speck. Die Krönung: unser schokoladiges Mittagessen, eine mexikanische Mole Polano, das ist Hühnchen mit einer Soße aus dunkler Schokolade, Erdnüssen, Mandeln und Chili, das wir uns bei Kerzenschein und einem Tempranillo in einem alten Gewölbekeller schmecken lassen.

Die erste Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Silva auf dem Rhein. Mein Erfahrungsbericht und die Highlights von Holland und Belgien - Landgang, Sightseeing und Sehenswürdigkeiten in Antwerpen

Der Grote Markt in Antwerpen gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt

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Auch für das spektakuläre MAS (Museum aan de Stroom) ist die belgische Stadt Antwerpen bekannt

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Kaffeerösterei in Antwerpen: In der Stadt bekommt man überall ausgezeichneten Kaffee

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… und natürlich auch richtig viel Schokolade. Die könnt ihr in Antwerpen überall probieren 

Nijmegen: Trüffelpommes in der Stadt der sieben Hügeln

Mehr als 2.000 Jahre hat sie auf dem Buckel, die letzte Station unserer Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Silva – Nijmegen, die Stadt mit den sieben Hügeln, ungewöhnlich für die sonst so ebenen Niederlande. Nur einen Katzensprung von unserer Anlegestelle liegt das historische Zentrum Nijmegens, sodass wir uns nach dem Frühstück aufmachen für einen letzten, kurzen Landgang, bei dem wir ein paar der Sehenswürdigkeiten anschauen wie die St. Stevenkerk und die Latijnse School. Wir schaffen es, den Verlockungen einer Portion Trüffelpommes auf dem Grote Markt zu widerstehen, schließlich wartet gleich schon wieder das üppige Mittagsbüffet auf der A-Rosa Silva auf uns.

 

[Franzi schreibt] Dieser Artikel stammt aus der Feder der wunderbaren Alex von Traveling the World – Stories of a Travelista. Sie geht regelmäßig für Coconut Sports auf Reisen und teilt ihre Erfahrungen hier mit uns. Ihr könnt Alex übrigens auch auf Instagram folgen.

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Flusskreuzfahrt auf der A-Rosa Silva: Perfekt für alle, die unser schönes Europa noch besser kennenlernen möchten

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An Deck der A-Rosa Silva. Wer möchte, kann hier einen Drink mit Blick auf den Rhein genießen

Die erste Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Silva auf dem Rhein. Mein Erfahrungsbericht und die Highlights von Holland und Belgien.

Vielen Dank an A-Rosa für die Einladung zu dieser Reise. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. Die Flusskreuzfahrt auf dem Rhein könnt ihr übrigens hier buchen.

2 Gedanken zu „A-Rosa: Die Highlights von Holland und Belgien in 7 Tagen

    1. Franzi Artikelautor

      Die offizielle Bezeichnung des Staates ist natürlich Niederlande. Zu Holland gehören nur zwei Provinzen, der Name wird aber im gängigen Sprachgebrauch synonym verwendet. Amsterdam und Hoorn liegen in der Provinz Nordholland und Rotterdam in Südholland.
      Liebe Grüße
      Franzi

      Antworten

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